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Internet Anbieter Mainz: DSL, Kabel und Glasfaser Anbieter im Überblick

Bei der Suche nach einem internet anbieter mainz stoßen wir auf eine beeindruckende Versorgungslage: Ganze 87 Prozent der 220.000 Einwohner können mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s im Netz surfen. Dies zeigt, dass die Rhein-Main-Stadt über eine ausgezeichnete Breitband-Infrastruktur verfügt.

Besonders erfreulich ist dabei die Vielfalt der verfügbaren Optionen. In Mainz haben wir die Wahl zwischen insgesamt 8 Internetanbietern, darunter bekannte Namen wie 1&1, Vodafone und die Deutsche Telekom. Auch der glasfaser mainz Ausbau schreitet voran – derzeit liegt die Verfügbarkeit bei etwa 21%, und dank einer Kooperation zwischen der Telekom und der Stadt sollen bis Ende 2024 oder Anfang 2025 rund 40.000 weitere Haushalte angeschlossen werden.

Die Kabelinternet-Technologie ist mit einer durchschnittlichen Abdeckung von 87 Prozent aktuell am weitesten ausgebaut, während das LTE-Netz sogar 100-prozentige Verfügbarkeit in ganz Mainz bietet. Auch preislich gibt es attraktive Angebote – Internetverbindungen sind in Mainz bereits ab 9,99 € pro Monat erhältlich.

In diesem Ratgeber geben wir einen umfassenden Überblick über alle verfügbaren Internet-Optionen in Mainz. Wir vergleichen die verschiedenen Anbieter, Technologien und Tarife, damit du die für dich passende Internetverbindung finden kannst.

Internetanbieter in Mainz im Überblick

Die Auswahl an Internetanbietern in Mainz ist erfreulich vielfältig. Sowohl bundesweite als auch regionale Anbieter wetteifern um die Gunst der Mainzer Kunden. Dabei unterscheiden sich die verfügbaren Technologien und Geschwindigkeiten je nach Anbieter und Standort erheblich.

Große Anbieter: Telekom, Vodafone, o2, 1&1

Die vier großen nationalen Anbieter – Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 – sind in Mainz flächendeckend vertreten. Sie bieten verschiedene Zugangstechnologien für schnelles Internet an.

Die Telekom punktet besonders mit ihrer langjährigen Erfahrung und breiten Verfügbarkeit von DSL-Anschlüssen. Bereits 2008 begann die Telekom mit der Installation von VDSL-Anschlüssen in Mainz und arbeitet seitdem kontinuierlich am Ausbau der Glasfaserinfrastruktur.

Vodafone ist in Mainz doppelt stark vertreten – sowohl mit DSL-Angeboten als auch über das TV-Kabelnetz. Für Kabelkunden stellt Vodafone aktuell die höchsten Bandbreiten mit bis zu 500 MBit/s bereit. Über das Kabelnetz von Vodafone können Mainzer zudem die Angebote von o2 Kabel und Eazy nutzen.

o2 bietet neben DSL auch flexible Verträge an – als einziger Anbieter sogar ohne Mindestvertragslaufzeit. Die DSL-Tarife beginnen bereits bei 10 MBit/s und reichen bis zu 100 MBit/s.

1&1 vervollständigt das Quartett der großen Anbieter mit Geschwindigkeiten von 16 MBit/s bis zu beeindruckenden 250 MBit/s. Der günstigste Tarif beginnt bei 9,99 € monatlich.

Regionale Anbieter: Entega, Inexio, Maingau Energie

Neben den bundesweit bekannten Anbietern gibt es einige regionale Provider, die speziell in Mainz und Umgebung aktiv sind.

Inexio hat sich als regionaler Anbieter einen Namen gemacht und bietet in Mainz DSL-Anschlüsse an. Besonders interessant: Inexio verfügt über ein eigenes aktives Glasfasernetz und kann dadurch die schnellsten Internetanschlüsse in Mainz mit bis zu 1 GBit/s im Download anbieten. Mit Preisen ab 9,95 € monatlich gehören die Tarife zudem zu den günstigsten in Mainz.

ENTEGA Medianet ist hauptsächlich in Hessen tätig, hat aber auch Angebote für Mainz im Programm. Das Unternehmen bietet DSL-Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s an. Das Tarifportfolio ist vergleichsweise überschaubar, dafür aber transparent gestaltet.

Maingau Energie ist ebenfalls als Internetanbieter in Mainz aktiv. Ursprünglich aus dem Energiesektor kommend, bietet das Unternehmen inzwischen DSL-Tarife mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 250 MBit/s an. Darüber hinaus sind auch Glasfasertarife mit bis zu 1 GBit/s verfügbar, wobei diese abhängig vom Ausbau des Glasfasernetzes sind. Die Glasfasertarife von Maingau werden über das Netz der Deutschen Telekom sowie über Open-Access-Partnernetze realisiert.

Unterschiede bei Netzabdeckung und Technik

Die Internetversorgung in Mainz unterscheidet sich je nach Technologie und Stadtteil deutlich. Aktuell sind in Mainz insgesamt 23 verschiedene Internetanbieter aktiv, die unterschiedliche Technologien nutzen.

Bei der DSL-Versorgung steht Mainz hervorragend da: 99,85% der Stadt sind mit mindestens 1 MBit/s versorgt, 98,53% erreichen 16 MBit/s und immerhin 57,29% kommen auf 50 MBit/s. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt zählt damit zu den am besten für DSL erschlossenen Städten in Deutschland.

Kabelinternet ist in Mainz in 88,35% der Haushalte verfügbar. Über TV-Kabeldosen können Geschwindigkeiten von bis zu 500 MBit/s erreicht werden, was Kabelinternet zu einer attraktiven Alternative zu DSL macht.

Der Glasfaserausbau (FTTH) steht noch am Anfang und erreicht derzeit etwa 3,78% der Mainzer Haushalte. Hier besteht großes Potenzial für zukünftige Verbesserungen.

Bei Mobilfunk sieht die Abdeckung ausgezeichnet aus: LTE (4G) erreicht 99,91% der Fläche, und alle drei großen Mobilfunkbetreiber (Telekom, Vodafone und o2) bieten inzwischen auch 5G in Mainz an. Die 5G-Verfügbarkeit in Mainz und Umgebung ist mittlerweile sehr gut und praktisch flächendeckend.

Für die Auswahl des passenden Anbieters ist neben der verfügbaren Technik auch das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend. In Mainz beginnen die günstigsten Internettarife bereits bei unter 10 Euro monatlich, wobei sich die Preise nach der Aktionsphase in der Regel erhöhen.

DSL in Mainz: Verfügbarkeit und Tarife

Die DSL-Infrastruktur zeigt sich in Mainz besonders gut ausgebaut. Nahezu flächendeckend können die Mainzer Einwohner auf schnelle Internetverbindungen zugreifen. Mit einer Verfügbarkeit von 99,85% bei mindestens 1 Mbit/s und beachtlichen 98,53% bei 16 Mbit/s gehört Mainz zu den am besten vernetzten Städten Deutschlands.

Welche DSL-Geschwindigkeiten sind möglich?

In den meisten Stadtteilen von Mainz – von der Altstadt über Neustadt, Finthen und Gonsenheim bis hin nach Hechtsheim – ist schnelles DSL nahezu überall verfügbar. Die grundlegenden Geschwindigkeiten von 16 Mbit/s und 50 Mbit/s erreichen praktisch jeden Haushalt in der Rhein-Metropole.

Darüber hinaus bieten viele Anbieter inzwischen auch Highspeed-DSL mit 100 Mbit/s an, das in fast allen Stadtteilen buchbar ist. Für anspruchsvolle Nutzer steht in immer mehr Bereichen sogar DSL mit Supervectoring-Technologie zur Verfügung, wodurch Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s möglich werden.

Tatsächlich können bereits 59 Prozent der Mainzer Haushalte DSL mit mindestens 200 Mbit/s nutzen. Noch beeindruckender: 85 Prozent haben Zugang zu DSL mit mindestens 100 Mbit/s und 88 Prozent können mit 50 Mbit/s surfen.

DSL 16, 50, 100 und 250 Mbit/s im Vergleich

Bei der Wahl des richtigen DSL-Tarifs spielt die benötigte Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Je nachdem, wie viele Personen gleichzeitig online sind und wofür der Anschluss genutzt wird, empfehlen sich unterschiedliche Bandbreiten:

  • 16 Mbit/s: Ideal für einfaches Surfen und E-Mails. Diese Basistarife eignen sich gut für Single-Haushalte mit normaler Internetnutzung. Preislich beginnen sie bei etwa 9,99 € monatlich.
  • 50 Mbit/s: Die passende Wahl für kleine Haushalte mit 1-2 Nutzern. Diese Geschwindigkeit reicht problemlos für HD-Streaming, Videotelefonie und normales Arbeiten im Homeoffice. In Mainz liegen die Einstiegspreise bei etwa 9,99 € im ersten Vertragsjahr.
  • 100 Mbit/s: Empfehlenswert für Familien und Wohngemeinschaften. Bei mehreren gleichzeitigen Nutzern bleibt die Verbindung stabil. Diese Tarife kosten in der Regel ab 19,99 € monatlich.
  • 250 Mbit/s: Die richtige Wahl für Power-User und Vielnutzer. Besonders geeignet für Haushalte mit intensiver Cloud-Nutzung, UHD-Streaming auf mehreren Geräten gleichzeitig oder für Gamer. Die Preise beginnen bei etwa 24,99 € pro Monat.

Die durchschnittliche Download-Geschwindigkeit in Mainz liegt aktuell bei 64,1 Mbit/s, während der Upload im Schnitt 19,9 Mbit/s erreicht. Dies zeigt, dass viele Mainzer bereits mittelschnelle bis schnelle DSL-Verbindungen nutzen.

DSL-Anbieter mit besten Bewertungen

Laut Speedtests und Kundenbewertungen zeigen sich in Mainz deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen DSL-Anbietern. Besonders gut schneidet Vodafone ab, mit einer durchschnittlichen Download-Geschwindigkeit von 110,0 Mbit/s und einem Upload von 33,3 Mbit/s. Bemerkenswert ist auch das Leistungsverhältnis, das bei Vodafone mit 313,6% besonders positiv bewertet wird.

An zweiter Stelle folgt die Telekom mit durchschnittlich 81,9 Mbit/s im Download und starken 40,1 Mbit/s im Upload. Das Leistungsverhältnis wird mit 115,4% ebenfalls als gut eingestuft.

1&1 erreicht im Schnitt 56,2 Mbit/s beim Download und 16,6 Mbit/s beim Upload, während o2 mit 44,3 Mbit/s Download und 10,0 Mbit/s Upload folgt.

Den bisher schnellsten Internet-Speedtest in Mainz erzielte übrigens ein Vodafone-Kunde (Kabel) mit einer beeindruckenden Download-Geschwindigkeit von 461,2 Mbit/s.

Für meine DSL-Suche in Mainz ist es wichtig, neben der reinen Geschwindigkeit auch die Vertragsbedingungen zu beachten. Die großen Anbieter wie Telekom und Vodafone setzen meist auf 24-monatige Laufzeiten, während o2 als einziger großer Anbieter auch Verträge ohne Mindestlaufzeit anbietet.

Wer einen neuen DSL-Anschluss plant, profitiert häufig von Aktionspaketen mit reduzierten Monatsgebühren in den ersten Monaten. Zudem bieten viele Anbieter kostenlose Einrichtung oder Bereitstellung an, was die Initialkosten deutlich senkt.

Kabelinternet in Mainz: Anbieter und Vorteile

Wer in Mainz nach schnellerem Internet als DSL sucht, sollte unbedingt die Kabel-Option in Betracht ziehen. Das Kabelnetz ist in Mainz hervorragend ausgebaut – tatsächlich können bereits 87 Prozent der 220.000 Einwohner mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s surfen. Angesichts dieser beeindruckenden Abdeckung lohnt sich ein genauerer Blick auf die Anbieter und Vorteile dieser Technologie.

Verfügbarkeit über TV-Kabeldose prüfen

Der erste Schritt auf dem Weg zum schnellen Kabelinternet ist denkbar einfach: Ich muss prüfen, ob in meiner Wohnung eine TV-Kabeldose vorhanden ist. Diese ist die Grundvoraussetzung für einen Kabelanschluss. Ist eine solche Dose vorhanden, kann ich in Mainz problemlos schnelles Kabelinternet beziehen.

Das Kabelnetz in Mainz gehört zu Vodafone Kabel. Interessanterweise wurden etwa 30.000 Kabelhaushalte in Mainz und Umgebung, die früher Kunden von PrimaCom waren, ebenfalls von Vodafone übernommen. Um herauszufinden, ob ich an meiner Adresse Internet und Telefon über den Kabelanschluss nutzen kann, empfiehlt sich eine Verfügbarkeitsabfrage auf der Internetseite des Anbieters.

Vodafone Kabel, o2 Kabel, Eazy im Vergleich

In Mainz stehen mir drei Hauptanbieter für Kabelinternet zur Verfügung: Vodafone, o2 Kabel und Eazy. Alle drei nutzen dasselbe Netz von Vodafone, bieten jedoch unterschiedliche Tarife und Konditionen an.

Vodafone als Netzbetreiber bietet die höchsten Geschwindigkeiten mit Tarifen bis zu 1.000 Mbit/s an. Die GigaZuhause-Tarife beginnen bei 50 Mbit/s für 9,99 € in den ersten 12 Monaten und reichen bis zu 1.000 Mbit/s für 19,99 € in der Anfangsphase. Besonders attraktiv: Bei Online-Bestellung entfällt das Bereitstellungsentgelt von sonst 69,99 €.

o2 nutzt als alternativer Anbieter das Vodafone-Netz, setzt jedoch im Hintergrund auf den eigenen Backbone von Telefónica. Dies kann vorteilhaft sein, wenn bei Vodafone bestimmte Server nur unzureichend erreichbar sind. Die Tarife beginnen bei 34,99 € für 50 Mbit/s, wobei Neukunden einen Rabatt von 20 € monatlich für die ersten 12 Monate erhalten. Zudem bietet o2 als einziger Anbieter Verträge mit nur einem Monat Mindestlaufzeit an.

Eazy ist der Preisbrecher unter den drei Anbietern. Der Discounter bietet Internettarife im Vodafone-Kabelnetz zu besonders günstigen Konditionen an. Die Geschwindigkeiten reichen von 20 Mbit/s für 18,99 € bis 50 Mbit/s für 22,99 €. Bemerkenswert ist, dass Eazy erst seit 2020 deutschlandweit im Vodafone-Kabelnetz verfügbar ist – zuvor war der Anbieter auf das ehemalige Unitymedia-Netz beschränkt.

Kabel vs. DSL: Was ist schneller?

Beim Vergleich der Technologien zeigt sich ein deutlicher Geschwindigkeitsvorteil für Kabelinternet. Während DSL in Mainz maximal 250 Mbit/s ermöglicht, bietet Kabel Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s – was bereits Glasfaser-Niveau entspricht.

Dieser Vorteil spiegelt sich auch in Messungen wider: Vodafone Kabel erreicht im Durchschnitt aller Messungen den Spitzenwert von 351 Megabit pro Sekunde, während die schnellsten DSL-Provider nur auf etwa 74 Mbit/s kommen. Darüber hinaus sind Kabelanschlüsse auf dem Land kaum langsamer als in der Stadt – anders als bei DSL, wo die Anschlüsse in ländlichen Regionen deutlich an Tempo verlieren können.

Allerdings hat Kabelinternet auch einen Nachteil: Da sich alle Nutzer in einem Gebiet dieselbe Leitung teilen, kann die Geschwindigkeit zu Stoßzeiten, insbesondere am Abend, beeinträchtigt werden. Die DSL-Geschwindigkeit hingegen nimmt ab, je weiter der Hausanschluss vom nächsten Verteiler entfernt ist – dafür bleibt sie jedoch konstanter, unabhängig von der Anzahl gleichzeitiger Nutzer.

Beim Upload hat Kabel mittlerweile zu DSL aufgeschlossen. Kabelanbieter bieten Upload-Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s, während bei VDSL maximal 40 Mbit/s möglich sind.

Besonders für datenintensive Anwendungen wie Online-Gaming, 4K-Streaming oder das schnelle Herunterladen großer Dateien ist Kabelinternet in Mainz die bessere Wahl gegenüber DSL. Für Haushalte mit mehreren Personen und vielen internetfähigen Geräten empfehlen sich Bandbreiten zwischen 250 und 1.000 Mbit/s.

Glasfaser in Mainz: Ausbau und Anbieter

Glasfaser gilt in Mainz als die Technologie der Zukunft für schnelles Internet. Während DSL und Kabelinternet bereits gut ausgebaut sind, steht der flächendeckende Glasfaserausbau noch am Anfang – bietet jedoch enormes Potenzial für die digitale Infrastruktur der Stadt.

Aktueller Stand des Glasfaserausbaus

Derzeit verfügen lediglich fünf Prozent der Mainzer Haushalte über einen Glasfaseranschluss. Bei Unternehmen sieht es etwas besser aus: Hier sind es immerhin zwölf Prozent. Besonders die Industriegebiete sind bereits gut mit Glasfaseranschlüssen versorgt. Die Mainzer Breitband GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Mainzer Stadtwerke AG, hat in vielen Gewerbegebieten und Gewerbemischgebieten bereits große Teile an ihr konzerneigenes Glasfasernetz angeschlossen.

Das ehrgeizige Ziel der Stadt ist klar definiert: „Durch unsere Kooperationen werden wir voraussichtlich 97 Prozent aller Adressen im Stadtgebiet mit Glasfaser beziehungsweise Gigabit-Bandbreite versorgen können“, so Wirtschaftsdezernentin Manuela Matz. Insgesamt sollen etwa 110.000 Haushalte mit Glasfaserleitungen ausgestattet werden.

Stadtteile mit Glasfaseranschluss

Der Ausbaustand variiert stark nach Stadtteilen. Am weitesten fortgeschritten ist der Ausbau östlich der Josefsstraße in der Mainzer Neustadt, wo die Telekom bereits die Arbeiten abgeschlossen hat. Aktuell wird in Teilen der Oberstadt, Weisenau, Mombach, Gonsenheim und Hartenberg-Münchfeld ausgebaut.

Allerdings gibt es auch Rückschläge: In einigen Stadtteilen wurde der Ausbau bis auf Weiteres zurückgestellt. Dazu gehören Drais, Marienborn, Ebersheim und Teile von Finthen. Der Grund: Nicht genügend Haushalte haben sich für einen Glasfaseranschluss entschieden, was die Wirtschaftlichkeit des Ausbaus gefährdet. Für diese Gebiete sucht die Stadtverwaltung nun nach alternativen Anbietern.

Folgende Stadtteile werden aktuell oder in naher Zukunft mit Glasfaser erschlossen:

  • OXG: Mombach, Finthen, Bretzenheim, Lerchenberg, Oberstadt, Weisenau, Laubenheim, Hechtsheim
  • Telekom: Neustadt (teilweise abgeschlossen), Gonsenheim, Hartenberg-Münchfeld, Mombach
  • Westconnect: Teile von Laubenheim, Weisenau

Anbieter: Telekom, Deutsche GigaNetz, Westconnect

Um den Glasfaserausbau voranzutreiben, arbeitet die Stadt Mainz mit mehreren Telekommunikationsunternehmen zusammen. Ursprünglich waren drei Anbieter aktiv, inzwischen ist mit OXG ein viertes Unternehmen hinzugekommen.

Die Deutsche Telekom konzentriert sich vorwiegend auf die Neustadt, Gonsenheim, Hartenberg-Münchfeld und Teile von Mombach. Sie bietet Geschwindigkeiten von bis zu 2.000 MBit/s im Download und bis zu 1.000 MBit/s im Upload.

Die Deutsche GigaNetz hatte ursprünglich Pläne für Finthen, Drais, Lerchenberg, Marienborn und Ebersheim. Allerdings hat das Unternehmen den Ausbau vorerst zurückgestellt, da nicht genügend Haushalte Verträge abgeschlossen haben. Die erforderliche Quote von 35 Prozent wurde trotz intensiver Werbemaßnahmen nicht erreicht.

Westconnect (E.ON) baut hauptsächlich in Laubenheim und Weisenau aus. Das Unternehmen hat allerdings seine Ankündigung für den Ausbau in der Oberstadt zurückgezogen.

OXG (ein Joint Venture mit Vodafone) ist der neueste Anbieter und plant, etwa 48.000 Haushalte in acht Stadtgebieten anzuschließen, darunter Mombach, Finthen und Bretzenheim. Die Ausbauarbeiten haben bereits im zweiten Halbjahr 2024 begonnen.

Kostenloser Hausanschluss bei Voranmeldung

Ein wichtiger Anreiz für Hausbesitzer: Der Glasfaseranschluss bis ins Haus ist bei frühzeitiger Anmeldung kostenlos. Sowohl die Deutsche GigaNetz als auch OXG bieten den Hausanschluss während der Vorvermarktungsphase kostenfrei an. Dies gilt für Eigentümer wie auch für Bewohner.

Zudem ist es möglich, sich den Glasfaseranschluss legen zu lassen, ohne sofort einen Vertrag mit einem Internetprovider abschließen zu müssen. Dies erhöht den potenziellen Wert der Immobilie, ohne dass sofortige laufende Kosten entstehen.

Für weitere Informationen empfiehlt die Stadt, das Informationsangebot der Glasfaser-Anbieter zu nutzen. Diese sind telefonisch erreichbar, und die Kontaktdaten finden sich auf der überarbeiteten Info-Website der Stadt unter .www.mainz.de/breitband

Mobilfunk und LTE/5G in Mainz

Neben den kabelgebundenen Internetoptionen bietet Mainz eine hervorragende Mobilfunkabdeckung, die für viele Nutzer eine attraktive Alternative darstellt. Besonders in Bereichen, wo andere Technologien noch nicht optimal ausgebaut sind, können LTE und 5G überzeugen.

LTE-Abdeckung in allen Stadtteilen

Die LTE-Abdeckung in Mainz ist nahezu perfekt. Tatsächlich sind 99,9 Prozent der Bevölkerung in Mainz an das Vodafone-Mobilfunknetz sowie 99,9 Prozent der Bewohner an das mobile Breitbandnetz LTE angeschlossen. Auch landesweit ist die Versorgung hervorragend – in Rheinland-Pfalz sind 97 Prozent der Fläche mit LTE abgedeckt.

In allen Stadtteilen von Mainz kann ich mit einer stabilen LTE-Verbindung rechnen. Die großen Anbieter erreichen nach eigenen Angaben sehr gute Abdeckungswerte, allerdings kann es sein, dass nicht jede Straße im Ort gleich gut versorgt wird.

5G-Ausbau: Was ist bereits verfügbar?

Der modernste Mobilfunkstandard 5G ist mittlerweile flächendeckend in Mainz verfügbar. Alle vier deutschen Mobilfunkprovider – Telekom, Vodafone, O2 und 1&1 – bieten den Mainzern 5G-Internet. Die 5G-Verfügbarkeit in Mainz und Umgebung ist inzwischen sehr gut und praktisch flächendeckend – unabhängig vom gewählten Anbieter.

Besonders intensiv hat Vodafone ausgebaut: An 31 von insgesamt 68 Standorten in Mainz wurde die 5G-Technologie in Betrieb genommen. Dadurch können bereits mehr als 99 Prozent der besiedelten Gebiete mit 5G versorgt werden. Bis Mitte 2026 soll möglichst die gesamte Bevölkerung an das 5G-Netz angebunden sein.

O2 Telefónica erreicht inzwischen ebenfalls rund 98 Prozent der Bevölkerung mit dem modernen Mobilfunkstandard. Landesweit liegt die 5G-Abdeckung bei 91,6 Prozent der Fläche.

Homespot-Angebote als DSL-Alternative

Für Haushalte ohne DSL- oder Kabelanschluss bieten die Mobilfunkanbieter attraktive Homespot-Lösungen an. Diese nutzen das LTE- oder 5G-Netz, um zu Hause schnelles Internet bereitzustellen.

Folgende Homespot-Angebote sind in Mainz verfügbar:

  • Telekom Speedbox: Highspeed-Internet mit bis zu 300 Mbit/s im 4G- und 5G-Netz, Tarife ab 39,95 Euro/Monat
  • congstar Homespot: Internet mit bis zu 100 Mbit/s im 5G-Netz, günstige Einstiegstarife ab 20 Euro/Monat
  • Vodafone GigaCube: Mobiles Internet mit bis zu 300 Mbit/s, auch unbegrenztes Datenvolumen verfügbar, ab 44,99 Euro/Monat
  • o2 HomeSpot: Internet mit bis zu 100 Mbit/s per 5G, unbegrenztes Datenvolumen ab 24,99 Euro/Monat

Der große Vorteil: Ein Homespot ist einfach einzurichten – ich stecke den LTE- oder 5G-Router einfach an eine Steckdose, und schon steht WLAN zur Verfügung. Einige Angebote wie der congstar Homespot sind sogar deutschlandweit nutzbar und können zum Camping oder ins Ferienhaus mitgenommen werden.

Internet Tarife vergleichen: So findest du das beste Angebot

Nachdem ich die verschiedenen internet anbieter mainz kennengelernt habe, stellt sich nun die Frage: Wie finde ich den besten Tarif? Einen Anbieter zu wählen bedeutet mehr, als nur auf den monatlichen Preis zu schauen. Mit einem strukturierten Vergleich spare ich Zeit und Geld.

Worauf beim Tarifvergleich achten?

Zunächst sollte ich meinen tatsächlichen Internetbedarf einschätzen. Für gelegentliches Surfen und E-Mails reichen 16-50 Mbit/s völlig aus. Streame ich jedoch regelmäßig, spiele Online-Games oder teile mir den Anschluss mit mehreren Personen, benötige ich zwischen 250 und 1000 Mbit/s.

Bei der Tarifwahl spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Neben dem beworbenen Preis sollte ich auch die Gesamtkosten über die Vertragslaufzeit berechnen. Der DSLWEB Vergleich hilft dabei, indem alle Kosten und Rabatte zu einem Durchschnittspreis auf 24 Monate verrechnet werden.

Vertragslaufzeit, Geschwindigkeit, Preis

Die klassische Vertragslaufzeit beträgt 24 Monate mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Vertragsende. Nach Ablauf verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und ist monatlich kündbar.

Allerdings bieten einige Anbieter wie o2 auch Verträge ohne Mindestlaufzeit an – ideal für mehr Flexibilität. Bei längeren Laufzeiten profitiere ich hingegen häufig von kostenlosen oder preisreduzierten Monatsbeiträgen zu Beginn.

Die Preisstruktur variiert stark: Die günstigsten Tarife beginnen bei etwa 9,95 € monatlich. Jedoch erhöht sich der Preis meist nach einigen Monaten deutlich. Bei Vodafone beispielsweise kostet der Tarif in den ersten 9 Monaten 19,99 € pro Monat, danach 79,99 € pro Monat.

Sonderaktionen und Cashback nutzen

Aktuell locken viele internet mainz Anbieter mit attraktiven Aktionen:

  • Bis zu 240 € Cashback bei Vodafone
  • Reduzierte Bereitstellungsentgelte (normaler Preis: 69,99 €)
  • Hardware-Angebote wie FRITZ!Box 7690 für 124,90 € statt Normalpreis
  • Preisvorteile für Kunden unter 28 Jahren

Diese Angebote sind jedoch meist zeitlich begrenzt – aktuell beispielsweise bis Ende Februar 2026.

Verfügbarkeit an der Adresse prüfen

Der entscheidende Schritt: Die Verfügbarkeitsprüfung an meiner Adresse. Nicht jeder mainzer internet Anbieter ist überall in der Stadt verfügbar. Zudem variieren die möglichen Geschwindigkeiten je nach Standort.

Alle großen Anbieter bieten auf ihren Websites Verfügbarkeitschecks an. Nach Eingabe meiner Adresse zeigen diese, welche Bandbreiten verfügbar sind. Besonders praktisch: Die Telekom-Prüfung zeigt auf einen Blick alle technisch möglichen Tarife.

Außerdem sollte ich bei einem Wechsel darauf achten, dass keine Versorgungslücke entsteht. Vodafone bietet beispielsweise einen Wechselservice, der einen unterbrechungsfreien Übergang garantiert. Bei 1&1 wird der neue Anschluss exakt zum Abschalttermin des alten Vertrages aktiviert.

Fazit

Die Internetversorgung in Mainz zeigt sich also als hervorragend ausgebaut und vielfältig. Mit acht verschiedenen Anbietern und Geschwindigkeiten von bis zu 1 GBit/s für 87 Prozent der Einwohner gehört die Rhein-Main-Stadt zu den digital bestens erschlossenen Städten Deutschlands. Besonders beeindruckend erscheint die nahezu flächendeckende DSL-Verfügbarkeit von 99,85 Prozent sowie die ausgezeichnete Kabelabdeckung.

Meine Entscheidung für den richtigen Internetanbieter sollte undoubtedly auf meinen persönlichen Bedürfnissen basieren. Nutze ich das Internet hauptsächlich zum Surfen und für E-Mails, reicht ein günstiger DSL-Tarif ab 9,99 € monatlich völlig aus. Streaming-Fans und Haushalte mit mehreren Nutzern profitieren hingegen von den schnelleren Kabelanschlüssen mit bis zu 1 GBit/s.

Zukunftsorientierte Mainzer schauen allerdings auf den voranschreitenden Glasfaserausbau. Während aktuell erst 21 Prozent der Haushalte Zugang haben, sollen dank der Kooperation zwischen Telekom und Stadt bald 40.000 weitere Anschlüsse folgen. Diese Technologie bietet langfristig die stabilste und schnellste Verbindung.

Alternativ steht auch das hervorragend ausgebaute Mobilfunknetz zur Verfügung. Die LTE-Abdeckung erreicht praktisch 100 Prozent, und alle vier großen Anbieter bieten mittlerweile flächendeckendes 5G in Mainz an. Homespot-Angebote stellen daher eine attraktive DSL-Alternative dar.

Bei der Tarifauswahl lohnt sich ein genauer Vergleich. Neben dem monatlichen Preis spielen additionally Vertragslaufzeit, Geschwindigkeit und eventuelle Sonderaktionen eine wichtige Rolle. Die günstigsten Tarife beginnen bereits bei unter 10 Euro monatlich, allerdings erhöhen sich die Preise nach der Aktionsphase deutlich.

Schlussendlich bleibt festzuhalten: Mainz bietet eine beeindruckende Auswahl an Internetanbietern und Technologien für jeden Bedarf und jedes Budget. Mit einem sorgfältigen Vergleich und der Berücksichtigung meiner persönlichen Nutzungsgewohnheiten finde ich garantiert den passenden Anbieter für schnelles und zuverlässiges Internet.

FAQs

Q1. Welche Internetanbieter sind in Mainz verfügbar? In Mainz gibt es eine Vielzahl von Internetanbietern, darunter große Namen wie Telekom, Vodafone, o2 und 1&1 sowie regionale Anbieter wie Entega, Inexio und Maingau Energie. Insgesamt stehen den Mainzern acht verschiedene Anbieter zur Auswahl, die DSL, Kabel und teilweise auch Glasfaser-Internet anbieten.

Q2. Wie unterscheiden sich Kabel-Internet, DSL und Glasfaser in Mainz? Kabel-Internet bietet in Mainz die höchsten Geschwindigkeiten mit bis zu 1 Gbit/s und ist für 87% der Haushalte verfügbar. DSL ist nahezu flächendeckend verfügbar, erreicht aber maximal 250 Mbit/s. Glasfaser ist aktuell nur für etwa 21% der Haushalte verfügbar, bietet aber die stabilste Verbindung und das größte Zukunftspotenzial mit Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s.

Q3. Wer treibt den Glasfaserausbau in Mainz voran? Der Glasfaserausbau in Mainz wird von mehreren Unternehmen vorangetrieben. Die Deutsche Telekom ist besonders aktiv in der Neustadt, Gonsenheim und Hartenberg-Münchfeld. OXG (ein Joint Venture mit Vodafone) plant den Anschluss von etwa 48.000 Haushalten in acht Stadtgebieten. Auch Westconnect (E.ON) baut in einigen Stadtteilen aus.

Q4. Welche Mobilfunkoptionen gibt es in Mainz? Mainz verfügt über eine hervorragende Mobilfunkabdeckung. LTE (4G) ist nahezu flächendeckend verfügbar, mit einer Abdeckung von 99,9% der Bevölkerung. Alle vier großen Mobilfunkanbieter (Telekom, Vodafone, O2 und 1&1) bieten inzwischen auch 5G-Dienste in Mainz an, mit einer praktisch flächendeckenden Verfügbarkeit.

Q5. Wie finde ich den besten Internettarif in Mainz? Um den besten Internettarif in Mainz zu finden, sollten Sie Ihren Bedarf einschätzen, die Verfügbarkeit an Ihrer Adresse prüfen und verschiedene Anbieter vergleichen. Achten Sie auf Faktoren wie Geschwindigkeit, Vertragslaufzeit und Gesamtkosten. Viele Anbieter locken mit Sonderaktionen und Rabatten. Nutzen Sie Online-Vergleichsportale und die Verfügbarkeitschecks der Anbieter, um das beste Angebot für Ihre Bedürfnisse zu finden.