Internet Anbieter Stuttgart 2026: Warum Sie bis zu 60% beim Internetvertrag sparen können
Internet Anbieter Stuttgart bieten erstaunliche Möglichkeiten – mit insgesamt 7 verschiedenen Anbietern haben wir die Qual der Wahl. Dabei beginnen die Preise bei nur 9,99 € monatlich bei Anbietern wie 1&1, Vodafone, Eazy, Maingau Energie und der Deutschen Telekom.
Tatsächlich ist das Angebot zwischen DSL Stuttgart, Kabel Internet Anbieter Stuttgart und Glasfaser Stuttgart vielfältiger geworden. Besonders bemerkenswert: Die durchschnittliche vertraglich angegebene Geschwindigkeit ist um erstaunliche 1.460,1% gestiegen. Dennoch liegt die tatsächlich gemessene Download-Geschwindigkeit bei durchschnittlich 76,2 Mbit/s, während der Upload etwa 19,4 Mbit/s erreicht.
In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen, warum die Wahl des richtigen Anbieters entscheidend ist und wie Sie bis zu 60% bei Ihrem Internetvertrag sparen können. Außerdem erfahren Sie, welche Anbieter in puncto Geschwindigkeit überzeugen – zum Beispiel Vodafone Kabel mit beeindruckenden 351 Mbps oder die Deutsche Glasfaser mit durchschnittlich 295 Mbps. Zunächst schauen wir uns jedoch an, welche Optionen Ihnen in Stuttgart 2026 zur Verfügung stehen.
Die besten Internetanbieter in Stuttgart 2026
In Stuttgart hat sich die Internetanbieter-Landschaft stark entwickelt. Mittlerweile sorgen zahlreiche überregionale und regionale Anbieter für einen gesunden Wettbewerb, der Verbrauchern vielfältige Auswahlmöglichkeiten bietet.
1&1, Telekom, Vodafone & Co. im Überblick
Die Deutsche Telekom ist der Hauptakteur beim Breitbandausbau in Stuttgart. Durch eine enge Kooperation mit der Landeshauptstadt konnten bereits über 125.000 Haushalte mit Glasfaser erschlossen werden. Bis Ende 2026 wird die Telekom weitere 125 Kilometer Glasfaserkabel verlegen und 69 neue Netzverteiler im Stadtgebiet errichten. Besonders bemerkenswert: Fast 133.000 Haushalte und Unternehmen können bereits einen Telekom-Glasfaseranschluss nutzen, was etwa 40 Prozent aller Haushalte und Unternehmen in der Landeshauptstadt entspricht.
Vodafone bietet in Stuttgart sowohl DSL- als auch Kabel-Internet an. Das Unternehmen vermarktet überwiegend Glasfaseranschlüsse der Telekom, hat jedoch auch ein eigenes Glasfasernetz aufgebaut. Preislich beginnen die Angebote von Vodafone ab 19,98 € monatlich. Ein interessanter Vorteil: Mit Vodafone GigaKombi erhalten Kunden einen Preisnachlass auf ihre monatliche Rechnung sowie zusätzliches Datenvolumen für ihren Mobilfunkvertrag.
1&1 nutzt zwar hauptsächlich die Infrastruktur anderer Anbieter, sorgt jedoch in einigen Teilen Stuttgarts selbst für den Netzausbau. Dabei handelt es sich vor allem um gewerblich geprägte Gebiete wie den Stadtteil Weilimdorf. Zudem bietet 1&1 Glasfaseranschlüsse in Stuttgart-West und Stuttgart-Feuerbach an. Die Tarife beginnen bereits ab 9,99 € monatlich.
O2 vermarktet ebenfalls die Glasfaser-Infrastruktur der Telekom und bietet durch das Gemeinschaftsunternehmen „Unsere Grüne Glasfaser“ zusätzliche Optionen. Die Geschwindigkeiten reichen von 100 Mbit/s bis zu 1 Gbit/s. Der Einstiegspreis für DSL-Tarife liegt bei 24,99 € monatlich.
Was bieten regionale Anbieter wie easybell oder Airdata?
Als regionaler Anbieter hat sich easybell einen Namen gemacht. Das Unternehmen bietet sowohl DSL- als auch Glasfaser-Internet an. Für die Glasfaser-Nutzung muss der Standort bereits vollständig an das Glasfaser-Netz der Deutschen Telekom angeschlossen sein. Die DSL-Tarife starten bei 24,95 € monatlich.
Eine Besonderheit in Stuttgart ist die Airdata AG. Als Betreiber mehrerer unabhängiger regionaler Funknetze bietet das Unternehmen Breitband-Internetanschlüsse und Richtfunk-Verbindungen an. Dabei legt Airdata besonderen Wert auf flexible Erweiterung, hohe Zuverlässigkeit und geringen Wartungsaufwand – eine interessante Alternative für Stuttgarter, die unabhängig von kabelgebundener Infrastruktur sein möchten.
Darüber hinaus sind auch NetCom BW (ehemals NeckarCom) mit Tarifen ab 29,90 €, Versatel, nexiu, sdt.net und MAINGAU Energie in Stuttgart vertreten.
Welche Anbieter bieten Glasfaser in Stuttgart?
Der Glasfaserausbau in Stuttgart hat in den letzten Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen. Hatte 2019 lediglich 2 Prozent der Stuttgarter Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss, ist heute bereits etwa ein Drittel aller Haushalte mit Glasfaser erschlossen. Bis 2030 sollen mindestens 90 Prozent der Stuttgarter Haushalte an ein Glasfasernetz angeschlossen sein.
Die Deutsche Telekom ist der Hauptakteur beim Glasfaserausbau und konzentriert sich aktuell auf die Stadtmitte. Für 2026 sind bereits 17 weitere Ausbaugebiete geplant, darunter Stuttgart-Mitte, -West, -Süd und -Ost (Gaisburg und Uhlandshöhe) sowie Feuerbach, Gaisburg, Schlossstraße, Ober-/Untertürkheim, Feuersee-Süd, Neckarvorstadt-Mitte, Degerloch mit Hoffeld, Mühlhausen, Hedelfingen, Birkach, Bad-Cannstatt, Weilimdorf und Vaihingen-Mitte.
Auch 1&1 spielt beim Glasfaserausbau eine wichtige Rolle und bietet Highspeed-Glasfaseranschlüsse mit Gigabit-Geschwindigkeit in den Stadtteilen Mitte-Kernerviertel, Uhlandshöhe und Ostheim an. Die NetCom BW und GlobalConnect (ehemals HomeNet) vervollständigen das Angebot an Glasfaseranbietern in Stuttgart.
In Baden-Württemberg hat die Deutsche Glasfaser die beste Gesamtbewertung mit der Note 1,71 erzielt und konnte sich sogar gegen die Telekom durchsetzen. Zudem sicherte sie sich den Preistipp für Tarife mit 250 MBit/s. Allerdings ist sie in Stuttgart selbst noch nicht so stark vertreten wie in anderen Teilen des Bundeslandes.
So viel kostet Internet in Stuttgart wirklich
Die tatsächlichen Kosten für Internetanschlüsse in Stuttgart können stark variieren und sind oft nicht auf den ersten Blick erkennbar. Beim genaueren Hinsehen zeigen sich erhebliche Preisunterschiede zwischen verschiedenen Technologien und Anbietern.
Preisvergleich: DSL, Kabel und Glasfaser
Grundsätzlich beginnt das Preisspektrum für Internetanschlüsse in Stuttgart bereits bei erstaunlich günstigen 9,95 € monatlich – diesen Einstiegspreis bietet die Telekom für ihre DSL-Tarife an. Ähnlich günstig positioniert sich 1&1 mit DSL-Tarifen ab 9,99 €. Bei Vodafone starten die DSL-Angebote bei 19,98 € monatlich, während O2 für seine DSL-Tarife mindestens 24,99 € veranschlagt.
Im Kabelbereich bietet Vodafone seinen GigaZuhause 50 Kabel-Tarif mit 50 MBit/s ab 19,99 € an. Für die Gigabit-Variante GigaZuhause CableMax 1000 mit 1 GBit/s werden hingegen 49,99 € fällig.
Bei Glasfaseranschlüssen zeigt sich ein anderes Bild. Obwohl die Technologie deutlich leistungsfähiger ist, fallen die Preisunterschiede überraschend moderat aus. Der günstigste Glasfasertarif in Stuttgart beginnt bei etwa 30 €, während klassische DSL-Tarife ab etwa 25 € erhältlich sind. Für Highspeed-Anschlüsse wie beispielsweise bei MAINGAU Energie mit Glasfaser 1000 + Telefonflat (1 GBit/s) werden allerdings bis zu 83,95 € monatlich fällig.
Bemerkenswert: In Baden-Württemberg hat die Deutsche Glasfaser den Preistipp für Tarife mit 250 MBit/s erhalten. Zusätzlich gilt für Tarife mit anderen Geschwindigkeiten: 1&1 (50 MBit/s), Vodafone (100 MBit/s), O2 (500 MBit/s) und Deutsche Telekom (1 GBit/s) wurden jeweils als Preistipps ausgezeichnet.
Versteckte Kosten und Vertragsfallen
Die monatlichen Grundgebühren sind jedoch nur ein Teil der Gesamtkosten. Besonders bei Glasfaseranschlüssen kommen häufig einmalige Installationskosten hinzu, die zwischen 100 und 800 Euro liegen können. Die durchschnittlichen Kosten für einen Glasfaseranschluss bis ins Haus betragen etwa 800 €.
Allerdings: Diese Kosten fallen nur an, wenn Sie Hauseigentümer sind. Für Mieter ist ein Glasfaseranschluss in der Regel kostenfrei. Zudem bieten viele Anbieter eine Vorvermarktungsphase an, in der der Hausanschluss kostenlos bestellt werden kann.
Weitere versteckte Kosten können durch den Versand von Routern entstehen. Bei Eazy beispielsweise fallen 9,99 € für den Versand des Routers an. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt meist 24 Monate, wobei sich der Vertrag danach häufig automatisch verlängert, wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird.
Eine wichtige Falle: Vorläufige Preisnachlässe bei der Grundgebühr. Denken Sie daran, diese für die gesamte geplante Laufzeit einzupreisen. Nur der Durchschnittspreis über die volle Vertragslaufzeit gibt Ihnen ein realistisches Bild der tatsächlichen Kosten.
Wie sich Aktionsangebote auf den Preis auswirken
Sonderaktionen und Neukundenangebote können den effektiven Monatspreis deutlich reduzieren. Typische Sonderleistungen der Internet Anbieter Stuttgart umfassen unter anderem:
- Rabatte auf die Grundgebühr für einige Monate nach Vertragsabschluss
- Neukunden- und Wechselboni
- Kostenlose Monate zum gebuchten Tarif
- Zeitweise kostenlose Zugänge zu Streaming-Diensten
- Sonderpreise für Receiver und WLAN-Router
Vergleichsportale wie CHECK24 bieten zusätzlich exklusive Vorteile wie Cashbacks und Gutscheine an, die es beim Internet-Anbieter direkt nicht gibt. Im CHECK24-Preisvergleich wird ein Durchschnittspreis angezeigt, der alle Kosten und Vergünstigungen über die Mindestvertragslaufzeit (24 Monate) berücksichtigt.
Dennoch muss beachtet werden: Ein anfänglich günstiger Preis kann durch das Ende von Rabatten im zweiten Jahr deutlich ansteigen. Beispielsweise bleiben die Preise bei Eazy konstant (18,99 € für 50 Mbit/s, 22,99 € für 100 Mbit/s und 26,99 € für 200 Mbit/s), während andere Anbieter nach einer Rabattphase die reguläre – und oft deutlich höhere – Grundgebühr berechnen.
Für eine realistische Einschätzung der tatsächlichen Kosten sollten daher immer alle aktuell gültigen Kosten und Vergünstigungen eingerechnet werden. Erst diese Gesamtbetrachtung macht die einzelnen Angebote wirklich miteinander vergleichbar.
8 Wege, wie Sie bis zu 60 % beim Internetvertrag sparen können
Wer beim Internetvertrag clever vorgeht, kann erstaunlich viel Geld sparen. Mit den richtigen Strategien lassen sich die monatlichen Kosten um bis zu 60% senken. Hier zeige ich Ihnen acht bewährte Methoden, wie Sie in Stuttgart deutlich weniger für Ihren Internetzugang bezahlen.
1. Anbieterwechsel zum richtigen Zeitpunkt
Der optimale Zeitpunkt für einen Anbieterwechsel ist drei Monate vor Vertragsende. Dadurch haben Sie genügend Zeit, Angebote zu vergleichen und den Übergang nahtlos zu gestalten. Bei einem Wechsel können Sie durchschnittlich 23% der monatlichen Kosten einsparen. Besonders attraktiv: Viele Anbieter übernehmen die Restlaufzeit Ihres alten Vertrags oder erstatten die Kosten für die vorzeitige Kündigung.
2. Nutzung von Neukundenrabatten
Neukundenrabatte können den monatlichen Preis erheblich reduzieren. Bei 1&1 erhalten Neukunden beispielsweise bis zu 50% Rabatt auf die Grundgebühr in den ersten 10 Monaten. Vodafone bietet Neukunden bei einem Wechsel bis zu 100€ Bonus. Außerdem gibt es oft Gratis-Monate – bei einigen Anbietern sogar bis zu 6 Monate kostenlos. Diese Rabatte führen zu Einsparungen von durchschnittlich 35% im ersten Vertragsjahr.
3. Kombiangebote mit Mobilfunk oder TV
Durch die Kombination verschiedener Dienste lassen sich weitere Kosten einsparen. Vodafone bietet mit der GigaKombi einen Preisnachlass auf die monatliche Rechnung sowie zusätzliches Datenvolumen für den Mobilfunkvertrag. Bei der Telekom erhalten Sie mit MagentaEINS bis zu 10€ monatlich Rabatt auf Ihren Festnetzanschluss. Die durchschnittliche Ersparnis bei Kombiangeboten beträgt etwa 15-20% im Vergleich zum Einzelabschluss der Verträge.
4. Tarife mit kürzerer Laufzeit wählen
Flexible Tarife mit kürzeren Laufzeiten ermöglichen es, schneller auf günstigere Angebote zu reagieren. easybell bietet Internet-Tarife mit nur einem Monat Mindestlaufzeit an. Zwar sind diese Tarife zunächst etwa 2-3€ teurer pro Monat, allerdings können Sie dadurch bei sich ändernden Marktbedingungen schneller wechseln und von Neukundenrabatten profitieren. Langfristig sparen Sie dadurch bis zu 15% der Kosten.
5. Auf Glasfaser umsteigen, wenn verfügbar
Obwohl Glasfaser-Tarife im Durchschnitt etwas teurer sind als klassische DSL-Anschlüsse (etwa 5€ mehr pro Monat), bieten sie ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Für die gleiche Geschwindigkeit zahlen Sie bei Glasfaser oft weniger als bei DSL oder Kabel. Außerdem steigen die Preise nach der Mindestvertragslaufzeit bei Glasfaseranschlüssen weniger stark an. Ein weiterer Vorteil: Durch die höhere Stabilität vermeiden Sie potenzielle Kosten durch Ausfälle im Homeoffice.
6. Router selbst kaufen statt mieten
Die monatliche Miete für WLAN-Router beträgt je nach Anbieter zwischen 3€ und 6€. Über die übliche Vertragslaufzeit von 24 Monaten summiert sich dies auf bis zu 144€. Ein eigener Router kostet einmalig zwischen 50€ und 100€ und amortisiert sich bereits nach 10-15 Monaten. Dadurch sparen Sie langfristig bis zu 94€ pro Vertragslaufzeit. Wichtig hierbei: Nicht alle Anbieter erlauben die Nutzung eigener Router, informieren Sie sich daher vorab.
7. Regionale Anbieter prüfen
Regionale Anbieter in Stuttgart wie Airdata oder NetCom BW bieten oft bessere Konditionen als die großen überregionalen Konzerne. Sie sparen damit durchschnittlich 10-15% bei vergleichbarer Leistung. Ein weiterer Vorteil: Lokale Anbieter kennen die spezifischen Netzgegebenheiten in Stuttgart besser und können oft eine stabilere Verbindung gewährleisten. Zusätzlich bieten sie häufig einen persönlicheren Kundenservice.
8. Cashback- und Gutscheinaktionen nutzen
Durch die Nutzung von Cashback-Portalen und Gutscheinaktionen können Sie zusätzlich sparen. Bei einem durchschnittlichen Internetvertrag über 24 Monate mit Kosten von etwa 40€ monatlich (960€ Gesamtkosten) sind Cashback-Beträge von 120€ bis 240€ möglich – das entspricht einer Ersparnis von 12-25%. Vergleichsportale wie CHECK24 bieten exklusive Vorteile wie Cashbacks und Gutscheine, die es beim Internet-Anbieter direkt nicht gibt.
Durch die Kombination mehrerer dieser Strategien können Sie tatsächlich bis zu 60% Ihrer Internetkosten einsparen. Ein durchschnittlicher Internetvertrag in Stuttgart kostet etwa 40€ monatlich – mit den richtigen Maßnahmen reduzieren Sie diesen Betrag auf etwa 16€, was einer jährlichen Ersparnis von knapp 300€ entspricht.
Internetgeschwindigkeit in Stuttgart: Was Sie wirklich bekommen
Versprochen wird viel bei Internetanbietern, aber was bekommen Stuttgarter tatsächlich an Geschwindigkeit? Die Realität weicht häufig von den beworbenen Maximalgeschwindigkeiten ab. Zwischen Werbeversprechen und Alltagserfahrung liegen manchmal Welten – oder genauer gesagt: viele Megabit pro Sekunde.
Durchschnittliche Download- und Upload-Werte
Die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit in Stuttgart beträgt 117 Mbps im Download, während der Medianwert bei 57 Mbps liegt. Dieser Unterschied zeigt, dass einige sehr schnelle Anschlüsse den Durchschnitt nach oben ziehen, während die Mehrheit der Nutzer mit niedrigeren Geschwindigkeiten surft.
Bei einer genaueren Betrachtung der Breitband-Anschlüsse erreichen die Stuttgarter im Schnitt 127,3 Mbps im Download und 36,9 Mbps im Upload. Die durchschnittliche Latenz (Ping) liegt bei 23 Millisekunden. Interessanterweise hat sich die Mediangeschwindigkeit in Stuttgart in den letzten fünf Jahren um 67% erhöht, allerdings gab es 2026 einen leichten Rückgang um 3,4%.
Die Mobilfunknutzer in Stuttgart erreichen durchschnittlich 114,5 Mbps im Download und 20,7 Mbps im Upload, mit einer Latenz von 35 ms. Dies ist deutlich besser als der landesweite Durchschnitt – im LTE-Netz werden in Stuttgart 34,8 Mbps im Download gemessen.
Welche Anbieter liefern die versprochene Leistung?
Bei der Frage, welcher Anbieter tatsächlich liefert, was er verspricht, zeichnet sich ein klares Bild ab:
Vodafone führt in Stuttgart mit einer durchschnittlichen Breitband-Downloadgeschwindigkeit von 175,2 Mbps und einem Upload von 32,9 Mbps. Auch im mobilen Bereich liegt Vodafone mit 156,3 Mbps Download und 25,5 Mbps Upload vorne.
Die Telekom erreicht im Festnetzbereich 99,8 Mbps im Download, überzeugt jedoch mit der höchsten Uploadgeschwindigkeit (43,9 Mbps) und der niedrigsten Latenz (17 ms). Im Mobilfunkbereich (T-Mobile) erzielt sie 133,9 Mbps Download und 24,2 Mbps Upload.
O2 positioniert sich mit 124,6 Mbps Download und 28,4 Mbps Upload im Festnetz im Mittelfeld. Im Mobilfunk erreicht O2 105,8 Mbps Download und 18,3 Mbps Upload.
1&1 Versatel kommt auf 64,7 Mbps Download und 25,7 Mbps Upload im Festnetz sowie 86,1 Mbps Download und 17,5 Mbps Upload im Mobilfunk.
Besonders beeindruckend: In Baden-Württemberg übertrifft die Deutsche Glasfaser in diesem Jahr den Marktführer Telekom und erzielt mit der Note 1,71 die beste Gesamtbewertung. Sie führt bei Geschwindigkeit und Latenz und sichert sich den Preistipp für Tarife mit 250 MBit/s.
Speedtest-Ergebnisse aus Stuttgart
Im Vergleich mit anderen deutschen Großstädten schneidet Stuttgart allerdings weniger gut ab. Die Internetgeschwindigkeiten sind langsamer als in vielen anderen Metropolen. Schnellere Verbindungen gibt es in Dortmund (44% schneller, Median 88 Mbps), Frankfurt am Main (39% schneller, Median 84 Mbps) und Bremen (32% schneller, Median 78 Mbps).
Von den 104.866 durchgeführten Internetspeeds in Stuttgart waren lediglich 40% erfolgreich, 30% schlugen fehl und 30% waren neutral. Dies deutet auf Verbesserungspotenzial bei der Netzstabilität hin.
Betrachtet man die verschiedenen Technologien, bietet Kabel-Internet Download-Geschwindigkeiten von bis zu 1.000 Mbit/s bei maximal 50 Mbit/s im Upload. Im Glasfaser-Netz sind dagegen symmetrische Geschwindigkeiten zwischen 100 Mbit/s und 10 Gbit/s möglich.
Allerdings entsprechen die beworbenen Maximalgeschwindigkeiten oft nicht der Realität. Die tatsächlich verfügbaren Bandbreiten können je nach Standort, Tageszeit und Netzauslastung erheblich schwanken. Vor allem bei DSL-Anschlüssen nimmt die Leistung mit zunehmender Entfernung zum Verteilerkasten ab.
Dennoch sind die Aussichten für Stuttgarter Internetnutzer positiv. Der kontinuierliche Ausbau von Glasfaser und die Verdichtung der Mobilfunknetze versprechen zukünftig noch bessere Verbindungen – vorausgesetzt, man wählt den passenden Anbieter für seinen Standort.
Glasfaser Stuttgart: Ausbau, Verfügbarkeit und Vorteile
Der Glasfaserausbau in Stuttgart schreitet mit beachtlicher Geschwindigkeit voran. Während 2019 gerade einmal 2 Prozent der Stuttgarter Haushalte Zugang zu einem Glasfaseranschluss hatten, sind heute bereits rund ein Drittel aller Haushalte mit Glasfaser erschlossen. Bis 2030 soll diese Zahl auf mindestens 90 Prozent anwachsen.
Welche Stadtteile sind bereits erschlossen?
Im November 2025 waren bereits 41,1 Prozent der Haushalte in Stuttgart mit Glasfaser erschlossen. Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede zwischen den Stadtteilen. Während der Ausbaustand in Sillenbuch Ende 2024 bei beeindruckenden 98,8 Prozent lag, erreichte Plieningen lediglich 0,7 Prozent.
Die Deutsche Telekom hat für das kommende Jahr 17 Gebiete benannt, in denen sie ausbauen will: Stuttgart-Mitte, -West, -Süd und -Ost (Gaisburg und Uhlandshöhe) sowie Feuerbach, Gaisburg, Schlossstraße, Ober-/Untertürkheim, Feuersee-Süd, Neckarvorstadt-Mitte, Degerloch mit Hoffeld, Mühlhausen, Hedelfingen, Birkach, Bad-Cannstatt, Weilimdorf und Vaihingen-Mitte. Parallel dazu plant OXG (Unsere Grüne Glasfaser) den zeitnahen Ausbau in Bad Cannstatt, Stammheim, Zuffenhausen, Nord, Mitte, Süd, West, Ost und Wangen.
Bemerkenswert: Rechnet man zu den bereits erschlossenen Haushalten jene hinzu, für die es bereits konkrete Ausbauzusagen gibt, kommt Stuttgart auf 72 Prozent. Diese Haushalte haben entweder bereits die Option, schnell an einen Glasfaseranschluss zu kommen – oder werden sie bald haben.
Wie schnell ist Glasfaser im Vergleich zu DSL?
Glasfaser revolutioniert die Datenübertragung durch fundamentale Unterschiede zu herkömmlichen Technologien. Während bei DSL-Anschlüssen Kupferkabel verwendet werden und Daten über elektrische Signale transportiert werden, kommen bei Glasfaser spezielle Glasfaserkabel zum Einsatz, in denen die Daten per Lichtwellen übertragen werden.
Dies führt zu erheblichen Leistungsunterschieden:
- Maximale Geschwindigkeit: Während mit DSL-Tarifen Übertragungsraten von maximal 250 MBit/s im Download erreicht werden, sind bei Glasfasertarifen in Stuttgart Geschwindigkeiten von bis zu 2.000 MBit/s möglich.
- Upload-Kapazität: DSL bietet lediglich bis zu 40 MBit/s im Upload, Glasfaser hingegen ermöglicht bis zu 200 MBit/s.
- Stabilität: Glasfaser ist deutlich weniger störanfällig und bietet konstante Geschwindigkeiten auch bei starker Netzbelastung.
Für Haushalte mit mehreren Personen und vielen verbundenen Geräten ist Glasfaser besonders vorteilhaft, da mehrere Geräte gleichzeitig genutzt werden können, ohne dass Übertragungsstörungen auftreten.
Zukunftssicherheit und 5G-Voraussetzung
Glasfaser bildet nicht nur das Rückgrat für schnelles Internet zu Hause, sondern ebenso die technische Grundlage für das moderne 5G-Mobilfunknetz. Die Bevölkerung der Landeshauptstadt ist mittlerweile nahezu vollständig mit dem 5G-Standard versorgt. Für diese Abdeckung nutzt die Telekom 285 Mobilfunkstandorte in Stuttgart.
In der gesamten Region Stuttgart liegt die Bevölkerungsabdeckung mit 5G bei über 97 Prozent. Dafür kommen derzeit 1.029 Mobilfunkstandorte zum Einsatz. Für die kommenden Jahre ist geplant, an 184 bereits vorhandenen Standorten neue Antennen zu installieren, um die Qualität des Mobilfunknetzes weiter zu sichern und bedarfsgerecht auszubauen.
Neben den technischen Vorteilen bringt ein Glasfaseranschluss zusätzliche wirtschaftliche Vorteile: Er steigert den Wert einer Immobilie nachhaltig und schafft die Basis für zukunftsweisende Anwendungen wie Smart Home und das Internet der Dinge.
Internetverfügbarkeit in den Stadtteilen Stuttgarts
Die Verfügbarkeit von schnellem Internet variiert in Stuttgart erheblich je nach Standort. Während manche Stadtteile bereits nahezu vollständig erschlossen sind, kämpfen andere noch mit deutlichen Einschränkungen.
Unterschiede zwischen Zentrum und Randbezirken
Die digitale Kluft zwischen Stuttgarts Zentrum und den Außenbezirken ist beachtlich. In der Innenstadt existieren nur vereinzelte Stellen mit Empfangsproblemen, wohingegen in Randgebieten wie dem Schurwald, dem Heckengäu oder dem Schwäbischen Wald teilweise nur 2G-Netz verfügbar ist. Im Stadtzentrum sind lediglich 1,5% der Fläche als „graue Flecken“ – Gebiete, in denen nicht alle Netzbetreiber ihr Datennetz bereitstellen – ausgewiesen.
Allerdings kämpft der Rems-Murr-Kreis besonders mit Netzproblemen. Hier sind 16,3% der Fläche als graue Flecken gekennzeichnet – ein Wert, der sogar über dem Bundesdurchschnitt aller Kreise (14,0%) liegt. Besonders problematisch: Im Schönbuch zwischen Herrenberg und Böblingen existieren Bereiche ganz ohne Mobilfunkempfang.
Verfügbarkeit von DSL, Kabel und Glasfaser nach Stadtteil
Beim Glasfaserausbau zeigen sich extreme Unterschiede zwischen den Stadtteilen. Während in Sillenbuch Ende 2024 bereits 98,8% der Haushalte Glasfaserzugang hatten, waren es in Plieningen gerade einmal 0,7%. Insgesamt waren im November 2025 rund 41,1% aller Stuttgarter Haushalte mit Glasfaser erschlossen.
Die Deutsche Telekom hat bereits Glasfaser für fast 133.000 Haushalte und Gewerbe ausgebaut, was etwa 40% aller Haushalte und Unternehmen in Stuttgart entspricht. Für 2026 plant sie den Ausbau in 17 weiteren Gebieten, darunter Stuttgart-Mitte, -West, -Süd sowie mehrere Randbezirke.
Die schwierige Topographie Stuttgarts stellt dabei eine besondere Herausforderung dar. Bergige und hügelige Gegenden sind deutlich aufwendiger zu erschließen als flache Landschaften.
Was tun bei schlechter Netzabdeckung?
Bei unzureichender Netzabdeckung bieten sich mehrere Lösungsansätze:
- Anbieter-Check durchführen: Die Verfügbarkeit verschiedener Anbieter kann stark variieren. Ein DSL-Check zeigt, welche Optionen an Ihrem Standort zur Verfügung stehen.
- Alternative Technologien nutzen: In schlecht erschlossenen Gebieten können Homespot-Angebote für Internet über LTE und 5G eine Alternative darstellen.
- Mobilfunk-Funklöcher melden: Mit der Funkloch-App der Bundesnetzagentur können Problembereiche gemeldet werden, um den künftigen Ausbau zu verbessern.
Darüber hinaus arbeitet die Stadt Stuttgart an Förderprojekten für unterversorgte Gebiete. Mit Unterstützung von Bund und Land werden 3.790 bislang schlecht versorgte Hausanschlüsse mit Glasfaser ausgestattet – eine Investition von 3,4 Millionen Euro.
Fazit
Der Internetmarkt in Stuttgart hat sich bis 2026 deutlich weiterentwickelt und bietet Verbrauchern zahlreiche Möglichkeiten. Tatsächlich können wir zwischen DSL, Kabel und Glasfaser wählen, wobei die Preise bereits ab 9,99 € monatlich beginnen. Besonders bemerkenswert ist der rasante Ausbau des Glasfasernetzes, das mittlerweile etwa ein Drittel aller Stuttgarter Haushalte erreicht – eine erstaunliche Steigerung gegenüber den nur 2 Prozent aus dem Jahr 2019.
Obwohl die beworbenen Geschwindigkeiten nicht immer der Realität entsprechen, zeigen unsere Recherchen deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern. Vodafone führt in Stuttgart mit durchschnittlich 175,2 Mbps im Download, während die Deutsche Glasfaser in Baden-Württemberg sogar den Marktführer Telekom überholt hat.
Die acht vorgestellten Spartipps ermöglichen tatsächlich Einsparungen von bis zu 60% bei Internetverträgen. Durch geschicktes Timing beim Anbieterwechsel, Nutzung von Neukundenrabatten und Kombiangeboten lässt sich der durchschnittliche Monatspreis von 40€ auf etwa 16€ reduzieren – das entspricht einer jährlichen Ersparnis von knapp 300€.
Allerdings bestehen nach wie vor erhebliche Unterschiede zwischen den Stadtteilen. Während Sillenbuch mit 98,8% Glasfaserabdeckung glänzt, kämpft Plieningen mit mageren 0,7%. Dennoch gibt es Grund zum Optimismus: Bis 2030 sollen mindestens 90% aller Haushalte an ein Glasfasernetz angeschlossen sein.
Für Sie als Verbraucher bedeutet dies: Vergleichen lohnt sich mehr denn je. Prüfen Sie sorgfältig die tatsächlichen Kosten über die gesamte Vertragslaufzeit und beachten Sie die lokale Verfügbarkeit verschiedener Technologien an Ihrem Wohnort. Zudem sollten Sie die versteckten Kosten wie Router-Miete oder Installationsgebühren bei Ihrer Entscheidung berücksichtigen.
Zusammenfassend entwickelt sich Stuttgart zu einer gut vernetzten Stadt mit vielfältigen Internetoptionen. Durch den fortschreitenden Glasfaserausbau und den gesunden Wettbewerb unter den Anbietern profitieren letztendlich wir als Kunden – sowohl bei der Leistung als auch beim Preis.
FAQs
Q1. Welche Internetanbieter sind in Stuttgart verfügbar? In Stuttgart gibt es mehrere Internetanbieter zur Auswahl, darunter die Telekom, Vodafone, 1&1, O2, Versatel, NetCom BW, easybell und nexiu. Regionale Anbieter wie Airdata bieten ebenfalls Dienste an.
Q2. Wie viel kostet durchschnittlich ein Internetanschluss in Stuttgart? Die Preise für Internetanschlüsse in Stuttgart beginnen bei etwa 9,99 € monatlich. Der durchschnittliche Preis liegt bei etwa 40 € pro Monat, kann aber je nach Anbieter, Technologie und Geschwindigkeit variieren.
Q3. Wie ist die Glasfaserverfügbarkeit in Stuttgart? Aktuell sind etwa ein Drittel aller Stuttgarter Haushalte mit Glasfaser erschlossen. Die Verfügbarkeit variiert stark zwischen den Stadtteilen, wobei einige bereits fast vollständig erschlossen sind, während andere noch kaum Zugang haben.
Q4. Welche Internetgeschwindigkeiten sind in Stuttgart realistisch? Die durchschnittliche Downloadgeschwindigkeit in Stuttgart beträgt etwa 117 Mbps, wobei der Medianwert bei 57 Mbps liegt. Mit Glasfaseranschlüssen sind Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s möglich.
Q5. Wie kann man beim Internetvertrag in Stuttgart Geld sparen? Es gibt mehrere Möglichkeiten, bei Internetverträgen in Stuttgart zu sparen: Nutzen Sie Neukundenrabatte, vergleichen Sie Anbieter, wählen Sie Kombiangebote, kaufen Sie Ihren Router selbst und achten Sie auf Cashback- und Gutscheinaktionen. Durch geschickte Kombination dieser Strategien können Sie bis zu 60% der Kosten einsparen.
