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Wie funktioniert Klarna? Alles was du über die Bezahlmethode wissen musst

Wie funktioniert Klarna? Diese Frage stellen sich viele Online-Shopper, denn Klarna hat sich zu einem der beliebtesten Zahlungsdienste entwickelt und kooperiert mittlerweile mit über 250.000 Händlern in rund 20 Ländern. Tatsächlich zählt das Unternehmen zu den größten Zahlungsanbietern Europas. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie funktioniert bezahlen mit Klarna, wie läuft Klarna ab, wie funktioniert Klarna Rechnung und wie funktioniert Klarna Ratenkauf. Zudem erfährst du, wie bezahlt man mit Klarna und welche Vor- und Nachteile die Zahlungsmethode bietet.

Was ist Klarna?

Klarna als schwedischer Zahlungsdienstleister

Klarna wurde 2005 in Schweden gegründet und hat seinen Hauptsitz in Stockholm. Das Unternehmen ist nicht nur ein Zahlungsdienstleister, sondern agiert in Deutschland auch als lizenzierte Bank[2]. Mit rund 5000 Mitarbeitern gehört Klarna zu den größeren Akteuren im Fintech-Bereich. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 14,9 Milliarden Schwedischen Kronen.

Als spezialisierter Anbieter für E-Commerce richtet sich Klarna sowohl an Onlinehändler als auch an Verbraucher. Die schwedische Firma hat sich darauf fokussiert, den Zahlungsprozess beim Online-Shopping zu vereinfachen und sicherer zu gestalten. Dabei bietet Klarna neben den Zahlungsfunktionen auch Finanzprodukte wie eine Visa-Kreditkarte und Festgeld-Anlagemöglichkeiten an.

Die Rolle von Klarna beim Online-Shopping

Wenn du in einem Online-Shop einkaufst und Klarna als Zahlungsmethode wählst, stehen dir mehrere Optionen zur Verfügung. Die drei Hauptzahlungsarten sind der Kauf auf Rechnung, die Sofortzahlung und der Ratenkauf. Welche dieser Optionen dir angezeigt werden, hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem von deiner Bonität.

Klarna führt im Moment deiner Bestellung eine Identitäts- und Bonitätsprüfung durch. Dieser Prozess läuft in Echtzeit ab und prüft, ob deine Angaben korrekt sind und wie es um deine finanzielle Situation steht. Je nach Ergebnis dieser Prüfung werden dir möglicherweise nur bestimmte Zahlungsoptionen angeboten.

Für Verbraucher bietet Klarna außerdem eine App, mit der sich Onlinekäufe und Zahlungen verwalten lassen. Über diese App kannst du Retouren abwickeln, Zahlungsfristen verlängern und Wunschlisten anlegen. Der Vorteil besteht darin, dass du alle deine Zahlungen an einem Ort im Blick behältst.

Wie Klarna zwischen Käufer und Händler vermittelt

Klarna fungiert als Schnittstelle zwischen dir als Käufer und dem Verkäufer. Das Unternehmen übernimmt die gesamte Zahlungsabwicklung und trägt die damit verbundenen Risiken für beide Seiten[2]. Konkret bedeutet das: Du zahlst den Kaufpreis nicht an den Online-Shop, sondern direkt an Klarna.

Die Kaufpreisforderung wird vom Onlineshop auf Klarna übertragen. Der Shop verkauft seine Forderung an Klarna für einen etwas geringeren Betrag als den Kaufpreis. Im Gegenzug erhält der Händler das Geld sofort von Klarna und trägt kein Ausfallrisiko mehr. Sollte ein Verbraucher seine Rechnung nicht innerhalb der Frist begleichen, ist das Klarnas Problem, nicht das des Händlers.

Für dich als Käufer bedeutet diese Konstellation mehr Sicherheit. Klarna bietet einen Käuferschutz an, der greifen kann, wenn bestimmte Probleme auftreten. Dieser Schutz umfasst Fälle, in denen du die Ware gar nicht erhältst oder wenn der gelieferte Artikel erheblich von der Beschreibung abweicht. Klarna überwacht alle Transaktionen rund um die Uhr und schützt deine Finanzdaten.

Händler profitieren zusätzlich davon, dass Klarna optional eine komplette Checkout-Lösung anbietet. Wenn du bereits einmal mit Klarna bezahlt hast, sind Angaben wie Rechnungsadresse oder Geburtsdatum hinterlegt. Beim nächsten Einkauf reicht es aus, deine E-Mail-Adresse und Postleitzahl einzugeben. Deshalb geht der Bestellvorgang deutlich schneller.

Wichtig zu verstehen: Klarna handelt nicht als Vertreter von dir oder des Händlers. Das Unternehmen entscheidet eigenständig über Ansprüche nach seinen eigenen Bedingungen. Wenn Probleme auftreten, musst du dich direkt an Klarna wenden und kannst die Zahlung pausieren.

Wie funktioniert bezahlen mit Klarna?

Der Zahlungsprozess Schritt für Schritt

Der Bezahlvorgang mit Klarna läuft unkompliziert ab. Zunächst erledigst du deinen Einkauf wie gewohnt und legst die gewünschten Produkte in den Warenkorb. An der Kasse wählst du Klarna als Bezahlmethode aus. Du musst dich für die Nutzung von Klarna nicht registrieren. Nachdem du Klarna ausgewählt hast, bekommst du eine E-Mail mit einem Login-Link zugeschickt.

Der konkrete Ablauf gestaltet sich folgendermaßen:

  1. Persönliche Daten eingeben: Du gibst die erforderlichen Informationen wie Name, Adresse und E-Mail-Adresse ein. Danach erfährst du sofort, ob die Bezahlung genehmigt wurde.
  2. Bestellbestätigung erhalten: Klarna schickt dir eine Bestellbestätigung per E-Mail und informiert dich über die weiteren Schritte.
  3. Zahlungsinformationen bekommen: Nach Versand der Ware erhältst du die nötigen Zahlungsinformationen direkt von Klarna. Die Zahlungsdetails werden bei Versand ausgestellt und an dich geschickt.
  4. Rechnung begleichen: Du kannst die Rechnung innerhalb von 30 Tagen entweder online oder in der Klarna App bezahlen.

Nutzt du Klarna öfter, werden die unterschiedlichen Einkäufe zusammen im Login-Bereich angezeigt, falls du dabei immer dieselbe E-Mail-Adresse verwendest. Sobald du deinen ersten Einkauf mit Klarna abgeschlossen hast, kannst du zukünftige Einkäufe mit nur einem Klick abschließen.

Warum du erst nach Versand bezahlst

Im Gegensatz zu anderen Zahlungsmethoden bezahlst du bei Klarna erst, nachdem die Ware tatsächlich verschickt wurde. Ab Versand hast du immer 30 Tage Zeit, deine Bestellung zu bezahlen. Es müssen keine Kontodaten beim Kauf angegeben werden. Dadurch wird der Einkauf besonders sicher und einfach gestaltet.

Dieser zeitliche Ablauf bringt dir einen wesentlichen Vorteil: Du kannst die Ware in Ruhe zu Hause prüfen, bevor du den Kaufpreis überweist. Sollte es Probleme mit deiner Bestellung geben oder befindet sich deine Retoure noch auf dem Weg zum Händler zurück, kannst du die Zahlung pausieren, bis dein Anliegen geklärt wurde[54].

Allerdings musst du bei der Überweisung bestimmte Regeln beachten. Nutze unbedingt die Bankdaten und den Verwendungszweck, den Klarna in der Rechnung angibt. Verwende nicht die Daten des Händlers oder fasse mehrere Zahlungen zusammen. Du musst alle Angaben exakt so eingeben, wie Klarna sie dir vorgibt. Abweichungen führen dazu, dass Klarna das Geld nicht zuordnen kann und später zurückbucht. Darauf können Mahnungen folgen. Beachte außerdem, dass du für jeden Kauf separat mit dem entsprechenden Verwendungszweck bezahlen musst, damit deine Zahlung mit dem richtigen Konto verknüpft werden kann.

Die Klarna-App und dein Kundenkonto

Die Klarna App bietet dir eine zentrale Übersicht über alle deine Einkäufe. Am einfachsten und bequemsten bezahlst du deinen Einkauf, indem du dich in der Klarna App oder auf der Klarna Website anmeldest. Mit der App hältst du die Fäden in der Hand: Du kannst kinderleicht bezahlen oder bei Bedarf die Zahlungsart ändern, selbst nach dem Kauf.

Du kannst jederzeit deine Bestellungen einsehen, Retouren anmelden und wirst an offene Rechnungen erinnert. Deshalb behältst du stets den Überblick über alle deine Einkäufe. Zudem kannst du dein Bankkonto mit der App verknüpfen, um per 1-Klick zu bezahlen. Bei Klarna kannst du dein Bankkonto einbinden und dem Unternehmen ein Sepa-Lastschriftmandat geben. Wenn du per Rechnung bezahlst, sparst du dir dann die Überweisung: Du loggst dich einfach bei Klarna ein und bestätigst die Zahlung, das Geld wird dann vom Girokonto abgebucht. Klarna nennt dieses Verfahren „1-Klick“.

Sobald deine Bestellung an den Transportdienstleister übergeben wurde, kannst du in deinem Online-Kundenkonto deine Rechnung einsehen. Die Abwicklung des gesamten Zahlungsprozesses erfolgt ausschließlich über Klarna. Bei Fragen kontaktierst du bitte Klarna direkt.

Klarna Rechnung: Wie funktioniert Klarna Rechnung?

Kauf auf Rechnung erklärt

Bei der Zahlungsart „Klarna – In bis zu 30 Tagen bezahlen“ handelt es sich um einen klassischen Kauf auf Rechnung. Die Rechnung wird nicht vom Online-Shop, sondern vom schwedischen Zahlungsdienstleister Klarna ausgestellt. Du erhältst deinen Einkauf sofort und hast bis zu 30 Tage Zeit zu bezahlen, flexibel und du zahlst nur, was du behältst.

Der entscheidende Unterschied zu anderen Zahlungsarten: Keine Vorauszahlung und keine Zinsen. Du kannst die Ware in Ruhe prüfen und musst nur für das bezahlen, was du tatsächlich behältst. Wenn du etwas zurücksendest, wird der entsprechende Betrag automatisch von deiner Rechnung abgezogen. Die Rechnung wird abhängig vom jeweiligen Händler entweder per E-Mail, separat per Post oder gemeinsam mit der Ware verschickt.

Nach Versand deiner Bestellung erhältst du eine E-Mail von Klarna mit den Zahlungsdetails. Klarna akzeptiert derzeit SEPA (Lastschrift) oder Klarna Guthaben als Zahlungsquelle, wenn du die Zahlungsoption „In bis zu 30 Tagen bezahlen“ wählst. Automatische Zahlungen zum Begleichen deiner Klarna Rechnungen sind standardmäßig aktiviert, sodass fällige Zahlungen automatisch über deine festgelegte Zahlungsquelle eingezogen werden.

Die 30-Tage-Zahlungsfrist

Nach Versand deiner Bestellung hast du bis zu 30 Tage, um zu bezahlen, ohne Zinsen und Gebühren, wenn du pünktlich bezahlst. Diese Frist beginnt nicht ab Bestelldatum, sondern ab dem Zeitpunkt, an dem der Händler die Ware versendet hat. Keine Gebühren fallen bei pünktlicher Zahlung an.

In der Klarna App kannst du den Betrag früher begleichen oder das Fälligkeitsdatum bei Bedarf verlängern. Wenn die Option zur Verlängerung der Zahlungsfrist verfügbar ist, wird sie zusammen mit den anfallenden Gebühren angezeigt. Du gehst zu Einkäufe und navigierst zu dem Kauf, den du später bezahlen möchtest, wählst Zahlungsoptionen und anschließend Zahlungsfrist verlängern. Das neue Fälligkeitsdatum wird dir auf der Bestellseite angezeigt.

Allerdings steht diese Verlängerungsoption nicht immer zur Verfügung. Wenn die Option zur Verlängerung deiner Zahlungsfrist nicht angezeigt wird, bedeutet das, dass sie dir für deinen gewählten Einkauf nicht zur Verfügung steht. Bitte beachte, dass die Zahlungsfrist für Ratenkäufe nicht verlängert werden kann.

Was passiert bei verspäteter Zahlung

Überschreitest du die Zahlungsfrist von 30 Tagen, werden dir sofort Mahnspesen und Verzugszinsen verrechnet. Wenn Klarna die Zahlung bis zum Ablauf der Zahlungsfrist nicht erhalten hat, versendet das Unternehmen eine erste Mahnung per E-Mail und erhebt Mahngebühren.

Klarna versendet insgesamt drei Mahnungen in einem Abstand von mindestens 12 Tagen. Die letzte Mahnung erhältst du per Post. Diese Mahngebühren können sich schnell summieren, weshalb es wichtig ist, die Zahlungsfristen einzuhalten.

Wenn du dir mehr leihst, als du dir leisten kannst, oder zu spät zahlst, kann sich das negativ auf deine finanzielle Situation und deine Fähigkeit auswirken, Kredite zu erhalten, auch bei Klarna. Deshalb ist es ratsam, die Fristen im Blick zu behalten und rechtzeitig zu bezahlen.

Käuferschutz bei Problemen mit der Ware

Wenn es ein Problem gibt, beispielsweise wenn keine oder eine fehlerhafte Ware geliefert wird, solltest du dieses Problem sofort an Klarna melden und die Zahlung pausieren. Du kannst dich möglicherweise auf den Klarna Käuferschutz stützen.

Klarnas Käuferschutzrichtlinie kann Anwendung finden, wenn du bei einer Transaktion auf bestimmte Probleme stößt. Dazu gehören Ansprüche bei „Artikel nicht erhalten“, wenn du deine Bestellung oder Teile davon nicht erhalten hast. Ebenso greift der Schutz bei „erheblicher Abweichung“, wenn du einen Artikel erhalten hast, der erheblich von der Beschreibung abweicht.

Wenn du einen Artikel retournierst und dies mit gültiger Sendungsverfolgung bei Klarna meldest, pausiert Klarna deine Zahlung für 21 Tage, damit der Shop die Retoure bearbeiten kann. Du musst allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Du nutzt Klarna verantwortungsbewusst, bezahlst deine Transaktionen rechtzeitig und hast zuerst den Shop kontaktiert, um das Problem direkt zu lösen, bevor du dich an Klarna wendest. Den Kontaktnachweis musst du auf Verlangen vorlegen können.

Du hast 120 Tage ab Kauf Zeit, deinen Anspruch bei „Artikel nicht erhalten“ oder „Erhebliche Abweichung“ geltend zu machen. Klarna bestimmt nach eigenem Ermessen, ob du nach der Käuferschutzrichtlinie anspruchsberechtigt bist.

Wie funktioniert Klarna Ratenkauf?

Ratenzahlung als Kreditoption

Mit dem Klarna Ratenkauf kannst du die Kosten deiner Bestellung in bis zu 36 monatliche Ratenzahlungen aufteilen. Diese Zahlungsoption funktioniert als echte Kreditfinanzierung, bei der Klarna eine Bonitätsprüfung durchführt, sobald du dich für eine Finanzierung entscheidest.

Der Prozess läuft direkt beim Bezahlvorgang ab. Du wählst die Option „In Raten bezahlen“ aus und entscheidest dich für einen Zahlungsplan, der zu deinem Budget passt. Nach Eingabe deiner Daten erfährst du sofort, ob dir Klarna den Ratenkauf anbieten kann. Sobald der Shop deine Bestellung versendet, erhältst du eine E-Mail mit dem konkreten Zahlungsplan.

Die Zahlungsfristen orientieren sich am Versanddatum. An diesem Zeitpunkt wird der Zahlungsplan erstellt, und die erste Monatsrate ist einen Monat später fällig. Im Gegensatz zur einfachen Rechnung zahlst du hier nicht den vollen Betrag auf einmal, sondern verteilst ihn über mehrere Monate. Klarna schickt dir während der gesamten Laufzeit Benachrichtigungen und Erinnerungen zu den anstehenden automatischen Abbuchungen.

Laufzeiten und Ratenmodelle

Beim Bezahlen wählst du eine Laufzeit, die meist zwischen sechs und 36 Monaten liegt. Dabei stehen dir grundsätzlich drei verschiedene Ratenmodelle zur Verfügung.

Bei festen Laufzeiten mit gleichbleibenden Monatsraten entscheidest du dich bereits beim Einkauf für eine bestimmte Laufzeit. Die Ratenhöhe bleibt über die gesamte Laufzeit konstant. Dieses Modell eignet sich für dich, wenn du planbare monatliche Ausgaben bevorzugst.

Die flexible Ratenzahlung gibt dir mehr Spielraum. Hierbei zahlst du monatlich mindestens ein Vierundzwanzigstel des offenen Gesamtbetrages, mindestens jedoch 6,95 Euro. Du kannst jederzeit höhere Beträge überweisen oder den Restbetrag komplett tilgen [172]. Auf diese Weise entscheidest du selbst, wie schnell du den Kredit zurückzahlst.

Als dritte Option bietet Klarna die Drei-Teilzahlfunktion an. Die Gesamtsumme wird automatisch in drei gleiche Raten aufgeteilt, die jeweils im Abstand von 30 Tagen fällig werden. Diese Variante bleibt bei pünktlicher Zahlung in der Regel zins- und gebührenfrei.

Bei größeren Beträgen ab etwa 200 Euro musst du zusätzlich einen schriftlichen Vertrag unterschreiben und zurücksenden. Alternativ erfolgt die Unterschrift und Verifizierung des Bankkontos online. Die entsprechenden Schritte werden dir per E-Mail mitgeteilt.

Zinsen und zusätzliche Kosten beim Ratenkauf

Der effektive Jahreszins bei Klarna-Ratenkäufen beträgt derzeit 13,60 Prozent. Dieser Zinssatz gilt unabhängig davon, für welche Kreditlaufzeit du dich entscheidest. Je länger die Rückzahlung dauert, desto mehr Zinsen fallen an.

Bei festen Laufzeiten zahlst du in der Regel einen effektiven Jahreszins von etwa 13,6 bis 14,8 Prozent. In manchen Fällen bietet Klarna feste Laufzeiten auch zu einem günstigeren Zinssatz von rund 9,9 Prozent an, ohne dass zusätzlich monatliche Gebühren anfallen.

Entscheidest du dich für das flexible Modell, liegt der Sollzins häufig bei etwa 11,95 Prozent. Zusätzlich fällt eine monatliche Ratenkaufgebühr von 45 Cent an, sodass sich insgesamt ein effektiver Jahreszins von rund 14,79 Prozent ergibt.

Ein konkretes Beispiel verdeutlicht die Kosten: Wenn du einen Betrag von 500 Euro über zwölf Monate finanzierst, zahlst du bei den gängigen Konditionen insgesamt etwa 538,35 Euro zurück. Die monatliche Rate liegt in diesem Fall bei ungefähr 44,86 Euro. Wenn du den offenen Betrag jederzeit komplett zurückbezahlst, werden keine weiteren Zinsen oder Gebühren mehr berechnet.

Automatische Abbuchung der Raten

Klarna stellt dir für die Verwaltung deiner Zahlungen eine App sowie ein Web-Portal bereit. Über diese Plattformen kannst du Rechnungen einsehen, offene Raten begleichen und automatische Abbuchungen einrichten.

Zahlungen kannst du entweder manuell tätigen oder automatisch durch Klarna am 7. Tag eines jeden Monats einziehen lassen. Für die Aktivierung klickst du in deinem Account auf „Dein Ratenkauf“ und anschließend auf „Automatische Zahlungen aktivieren“. Über eingegangene Zahlungen erhältst du immer eine Bestätigung per E-Mail.

Alle laufenden Klarna-Ratenkäufe werden in der App gebündelt dargestellt und gemeinsam verwaltet. Das bedeutet in der Praxis: Du zahlst nicht für jeden Kauf einzeln, sondern eine monatliche Gesamtrate. Die Übersicht zeigt dir zwar die verbleibende Laufzeit und den offenen Betrag pro Einzelkauf, aber die monatliche Zahlung wird als Gesamtposten abgebucht.

Sofort bezahlen mit Klarna

Was bedeutet Sofortzahlung?

Bei der Zahlungsart „Sofort bezahlen“ bezahlst du den Kaufpreis direkt nach deiner Bestellung. Im Gegensatz zu den Optionen Rechnung oder Ratenkauf erfolgt die Zahlung nicht nach Versand, sondern unmittelbar im Kaufprozess. Der Händler erhält dadurch die Sicherheit, dass er den Kaufpreis bekommen wird, und verschickt dein Paket, noch bevor das Geld tatsächlich auf seinem Konto eingegangen ist.

Die Sofortzahlung ist benutzerfreundlich aufgebaut. Du musst bei einer Überweisung nicht selbst den Betrag, die Kontonummer des Unternehmens und den Verwendungszweck eintragen. Bei späteren Zahlungen per SEPA-Lastschrift kannst du mit einem Klick bezahlen. Alle Zahlungen bleiben in deinem Klarna-Konto übersichtlich dargestellt.

Allerdings bindest du mit dieser Option Klarna als zusätzlichen Zahlungsdienstleister in den Zahlungsprozess ein. Bei Problemen wie Rückerstattungsanträgen musst du dich mit mehreren Zahlungsdienstleistern auseinandersetzen, nämlich Klarna und deiner Bank oder deinem Kreditkartenanbieter.

Verfügbare Zahlungsarten bei Sofortzahlung

Wenn du „Sofort bezahlen“ auswählst, stehen dir drei unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung: Überweisung, Kreditkarte und Lastschrift. Welche dieser Optionen dir konkret angezeigt werden, kann vom jeweiligen Händler und deiner Situation abhängen.

Bei der Kreditkartenzahlung gibst du deine Kartendaten ein. Diese Option funktioniert ähnlich wie bei anderen Zahlungsdienstleistern. Die Lastschrift hingegen erfordert die Eingabe deiner Bankdaten, wobei das Geld einige Tage später vom Konto abgebucht wird. Hat Klarna bereits ein Lastschriftmandat von dir, funktioniert die Zahlung über „1-Klick“.

Online-Banking Integration

Die Sofortüberweisung gehörte ursprünglich zu einem eigenständigen Dienst, wurde aber 2014 von Klarna übernommen. Mittlerweile hat Klarna die Sofortüberweisung komplett in die Klarna-Umgebung überführt. Das bedeutet in der Praxis: Für die Zahlung mit Sofortüberweisung benötigst du ein Klarna-Konto.

Der Ablauf gestaltet sich folgendermaßen: Du wählst Sofortüberweisung als Zahlungsmethode, loggst dich mit deinen Bankdaten ein und bestätigst die Zahlung mit einer TAN. Möglicherweise wirst du gebeten, zwei deiner TANs einzugeben. Die erste TAN dient zur Verifizierung beim Einloggen, die zweite TAN zur Bestätigung der Zahlung. Bei einigen Banken kann der Verifizierungsprozess 90 Tage lang gespeichert werden, um das mehrmalige Eingeben von TANs zu vermeiden.

Bei der Sofortüberweisung gibst du deine Online-Banking-Daten formal an Klarna weiter. Technische Schnittstellen stellen allerdings sicher, dass Klarna nur eingeschränkt Einblick in dein Konto nehmen kann. Der Anbieter prüft automatisiert, ob auf dem Konto genug Geld für die Überweisung vorhanden ist und ob in den letzten 30 Tagen bereits Sofort-Überweisungen storniert wurden.

SEPA-Lastschrift über Klarna

Bei der Klarna-Lastschrift erteilst du Klarna ein SEPA-Lastschriftmandat, also die Erlaubnis, Geld von deinem Konto abzubuchen. Das Unternehmen zieht den Rechnungsbetrag dann direkt von deinem Bankkonto ein. Du zahlst dabei nicht direkt an den Shop, sondern an Klarna, das als Zahlungsdienstleister die Abwicklung übernimmt.

Neben der sofortigen Zahlung kann die Lastschrift über Klarna auch für den Kauf auf Rechnung und teilweise für Ratenkäufe genutzt werden. Wenn du dein Bankkonto bei Klarna hinterlegt hast und ein Lastschriftmandat erteilt hast, sparst du dir die manuelle Überweisung bei künftigen Käufen [bereits erwähnt in früherer Sektion, daher minimal]. Die Rückerstattung einer Zahlung, die du mit Klarna Sofortüberweisung getätigt hast, erfolgt auf das Bankkonto, von dem du den Betrag überwiesen hast.

Bonitätsprüfung und Kreditwürdigkeit

Wann Klarna deine Bonität prüft

Klarna führt bei jeder Transaktion eine Kreditwürdigkeitsprüfung durch, um sicherzustellen, dass nur denjenigen ein Kredit gewährt wird, die das Geld auch zurückzahlen können. Allerdings prüft Klarna nicht bei allen Aktionen deine Bonität. Wenn du dich bei Klarna registrierst, die App herunterlädst oder dich für eine Zahlung per Sofortüberweisung entscheidest, führt das Unternehmen keine Bonitätsprüfung durch.

Sobald du beim Einkauf jedoch die Zahlungsoption „In bis zu 30 Tagen bezahlen“ auswählst, findet eine Bonitätsprüfung statt [263]. Diese Prüfung erfolgt ebenso, wenn du dich für eine Ratenzahlung mit Klarna entscheidest oder einen Kauf sofort per Lastschrift bezahlst. Dabei verwendet Klarna zum einen interne Daten und führt darüber hinaus in bestimmten Abständen Anfragen bei Kreditauskunfteien durch, um innerhalb von Millisekunden eine Kreditwürdigkeitsprüfung zu erstellen.

Die Nutzung von Klarna ist damit keinesfalls garantiert. Kunden mit unzureichender Kreditwürdigkeit lehnt Klarna ab. Bei schlechtem SCHUFA-Score oder unzureichenden Gehaltsnachweisen soll das Bezahlen mit Klarna dann nicht mehr möglich sein.

Zusammenarbeit mit Wirtschaftsauskunfteien

Klarna nutzt die SCHUFA und ähnliche Auskunfteien, um die Bonität seiner Kunden zu überprüfen. In Österreich bezieht Klarna beispielsweise Bonitätsauskünfte über Crif. Zusätzlich zur SCHUFA arbeitet Klarna auch mit anderen Auskunfteien wie Creditreform oder Infoscore zusammen.

Inzwischen hat sich die Situation für Verbraucher deutlich verbessert. In der Vergangenheit war es so, dass bereits die Anfragen zur Bonitätsprüfung Auswirkungen auf den Score haben konnten. Der Klarna-Rechnungskauf hat sich in geringem Maße auf den SCHUFA-Score ausgewirkt. Grund dafür war das Scoring-Modell der SCHUFA, das die Kreditform des Rechnungskaufs benachteiligte.

Inzwischen ist das nicht mehr der Fall. Die SCHUFA hat im Februar ein Pilotprojekt mit mehreren BNPL-Anbietern gestartet, darunter auch Klarna. Die SCHUFA stellt weiterhin Daten zur Bonitätsprüfung zur Verfügung, nutzt im Gegenzug die Anfragen der Pilotpartner aber nicht mehr für die Berechnung des Scores. Durch das neue Pilotprojekt zwischen Klarna und SCHUFA ist die Nutzung aller Klarna-Produkte frei von Konsequenzen für deine Kreditwürdigkeit.

Allerdings gilt dies nur für die Anbieter, die am Pilotprojekt teilnehmen. Und natürlich ist all das hinfällig, wenn du die Kredite am Ende nicht bedienst. Ausfälle werden selbstverständlich von der SCHUFA vermerkt. Kommt es bei Klarna zu erheblichen Zahlungsversäumnissen oder Zahlungsausfällen, kann dies zu einem negativen Eintrag bei der SCHUFA führen, was deinen Score beeinträchtigen kann.

Eine neue EU-Verbraucherkreditrichtlinie verpflichtet Bezahlanbieter wie Klarna künftig, auch bei Kleinkrediten unter 200 Euro die Zahlungsfähigkeit zu überprüfen. Klarna wird bis November 2026 in allen EU-Märkten vollständig konform sein.

Welche Zahlungsoptionen bei niedriger Bonität verfügbar sind

Bei unzureichender Bonität stehen dir nicht alle Klarna-Zahlungsoptionen zur Verfügung. Die Sofortüberweisung kannst du grundsätzlich nutzen, da hierbei keine Bonitätsprüfung erfolgt. Bei Rechnung und Ratenkauf hingegen entscheidet Klarna nach der Prüfung deiner Kreditwürdigkeit, ob dir diese Optionen angeboten werden.

Eine verpasste Zahlung hat eine sofortige Sperrung der Services für betroffene Nutzer zur Folge. Das Ergebnis ist, dass mehr als 99 Prozent der Kunden Klarna zurückzahlen. Selbst in der Altersgruppe der 18 bis 25-Jährigen zahlen mehr als 98 Prozent der Kunden zurück.

Vorteile und Nachteile von Klarna

Vorteile für Käufer

Klarna bietet dir als Käufer mehrere konkrete Vorteile beim Online-Shopping. Der Zahlungsprozess gestaltet sich deutlich einfacher und bequemer, weil du dich einloggst, der Shop sofort eine Zahlungsbestätigung bekommt und du deine Kontodaten nicht bei jedem Shop neu eingeben musst. Bei Verwendung der Rechnung zahlst du erst nach Erhalt der Ware, was dir Sicherheit gibt.

Die Kontoführung beim Klarna Girokonto ist bedingungslos kostenlos und du erhältst eine kostenfreie Visa-Debitkarte, die dir weltweit gebührenfreie Zahlungen ermöglicht. Die Klarna Card kann mit einem bestehenden Girokonto verknüpft werden, ohne dass ein Kontowechsel nötig ist. Es fallen keine Jahresgebühren an, weder für die virtuelle Karte noch für die Kartennutzung im In- und Ausland. Zahlungen in Fremdwährungen sind gebührenfrei, es wird lediglich der Visa-Wechselkurs zugrunde gelegt.

Die flexible Rückzahlung gehört ebenfalls zu den Stärken: Du kannst direkt über die App entscheiden, ob du Einkäufe sofort, später oder in Raten begleichen möchtest. Die Klarna-App bietet volle Kontrolle über Transaktionen, Rückzahlungen und Sicherheitsfunktionen wie Kartensperrung. Für Verbraucher ist die Nutzung bequem, international weit verbreitet und teils durch Käuferschutz abgesichert.

Nachteile und Risiken

Trotz der Vorteile gibt es auch erhebliche Nachteile. Bei der Klarna Card handelt es sich um eine Debitkarte, nicht um eine klassische Kreditkarte mit Verfügungsrahmen. Das kann bei Mietwagenbuchungen oder Hotelreservierungen problematisch sein. Bargeldabhebungen kosten ebenfalls: Nur zwei Abhebungen pro Monat sind kostenfrei, danach fallen 2 Euro pro Transaktion an.

Die Einfachheit dieser Zahlungsoption kann zu übermäßigen Ausgaben führen und finanzielle Probleme verursachen. Versäumte Zahlungsfristen ziehen Strafgebühren nach sich. Bei verspäteten Zahlungen können Verzugsgebühren anfallen, die sich anhäufen und die Gesamtkosten erhöhen. Solche Zahlungsausfälle können sich negativ auf die Kreditwürdigkeit auswirken, da Kreditauskunfteien diese Transaktionen überwachen.

Verbraucher, die ihre Rechte nicht kennen, laufen Gefahr, bei unklaren Regelungen wie beim Käuferschutz oder im Falle aggressiver Mahnschreiben auf die Geltendmachung ihnen zustehender Ansprüche zu verzichten oder Zahlungen vorzunehmen, die sie eigentlich nicht schulden. Der angebotene Käuferschutz ersetzt gesetzlich garantierte Käuferrechte nicht, was sich vor allem beim Shopping im Nicht-EU Ausland bemerkbar macht.

Kommt die Ware nicht an, genügt den Zahlungsdiensten oft schon der Versandbeleg des Händlers als Nachweis, selbst wenn das Paket beim Käufer nie ankam. Ein gewährter Käuferschutz ist keine endgültige Rechtsentscheidung.

Datenschutz und Datenweitergabe

Beim Datenschutz gibst du als Verbraucher die Kontrolle über deine finanziellen Daten ein Stück weit aus der Hand. Wer eine Vielzahl von Online-Käufen über denselben Bezahldienstleister abwickelt, schafft ein zentral angelegtes digitales Profil von sich selbst.

Während ein Online-Händler nur die Daten der bei ihm getätigten Einkäufe hat, sammeln Bezahldienstleister einen deutlich umfassenderen Datenschatz an und werten diesen aus. Es kommt ein weiterer Vertragspartner dazu und Daten werden beim Zahlungsdienst verarbeitet.

Wie bezahlt man mit Klarna: Praktische Tipps

Klarna-Konto erstellen und verwalten

Einen Klarna-Account zu erstellen, dauert nur wenige Minuten. Du gehst auf die Website von Klarna und tippst oben rechts auf „Einloggen > Account erstellen“. Du wirst dazu aufgefordert, eine E-Mail-Adresse einzugeben, und erhältst anschließend einen Code per E-Mail zugesendet, den du im dafür vorgesehenen Feld eingeben musst. Das Konto wird gleich erstellt, und du kannst hier ein Passwort einrichten und zum Beispiel deine Bankkarte verbinden.

Tatsächlich bist du automatisch mit deiner E-Mail-Adresse registriert, sobald du eine Bestellung mit Klarna durchführst. Du kannst somit mit deiner E-Mail-Adresse in dein Klarna-Konto einsteigen und darin Zahlungen tätigen, aber auch Retouren anmelden, Zahlungspausen festlegen oder mit dem Kundendienst chatten. Am besten bezahlst du direkt in der App, da die Forderung somit direkt von Klarna eingezogen werden kann und beispielsweise ein Vertippen nicht vorkommen kann.

Zahlungsfristen im Blick behalten

Nach Versand deiner Bestellung hast du 14 oder 30 Tage Zeit, die Rechnung an Klarna zu zahlen, wobei sich die Frist von Händler zu Händler unterscheidet. Falls du mehr zeitlichen Spielraum brauchst, kannst du dich in die Klarna-App oder ins Webportal einloggen, auf den Einkauf klicken, dessen Zahlungsziel du verlängern möchtest, „Zahlungsoptionen“ und anschließend „Zahlungsfrist verlängern“ wählen.

Beachte allerdings, dass diese Verlängerung kostenpflichtig ist. Die Kosten werden vor Abschluss transparent kommuniziert. Diese Funktion solltest du als absolute Ausnahme betrachten, die dich bei unerwarteten finanziellen Engpässen kurzfristig entlasten kann.

Was tun bei Problemen oder Reklamationen

Sollte etwas nicht in Ordnung sein, wendest du dich an den Klarna Kundendienst. Wenn es ein Problem gibt, beispielsweise wenn keine oder eine fehlerhafte Ware geliefert wird, meldest du dieses Problem sofort an Klarna und pausierst die Zahlung.

Klarna bearbeitet alle Beschwerden so schnell wie möglich und bemüht sich, die Angelegenheit während deines ersten Kontakts zu lösen. Das Ziel ist es, deine Beschwerde so schnell wie möglich zu bearbeiten und eine Lösung zu finden, in der Regel innerhalb von 14 Werktagen. Solltest du nach der Kontaktaufnahme mit dem Kundendienst weiterhin unzufrieden sein, kannst du dich an die Klarna Verbraucher-Ombudsperson wenden. Diese Person ist außerhalb des regulären Kundenservice angesiedelt und unterstützt die Lösung von Problemen auf unparteiische und unvoreingenommene Weise.

Schlussfolgerung

Klarna hat sich als praktische Bezahllösung beim Online-Shopping etabliert. Du profitierst von flexiblen Zahlungsoptionen, zahlst erst nach Warenerhalt und behältst über die App jederzeit den Überblick über deine Einkäufe. Allerdings solltest du die Zahlungsfristen stets im Blick behalten, da verspätete Zahlungen Mahngebühren nach sich ziehen und deine Bonität beeinträchtigen können. Der Ratenkauf erscheint zwar verlockend, doch die Zinsen von rund 13,6 Prozent summieren sich schnell. Nutze Klarna verantwortungsbewusst und zahle pünktlich, damit dir die Vorteile dieser Zahlungsmethode ohne finanzielle Nachteile zur Verfügung stehen.

FAQs

Q1. Wie läuft der Bezahlvorgang mit Klarna konkret ab? Du wählst beim Online-Einkauf an der Kasse Klarna als Zahlungsmethode aus und gibst deine persönlichen Daten ein. Nach der Bestellung erhältst du eine Bestätigung per E-Mail. Sobald der Händler die Ware versendet hat, bekommst du die Zahlungsinformationen zugeschickt und hast dann je nach gewählter Option bis zu 30 Tage Zeit zum Bezahlen.

Q2. Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um Klarna nutzen zu können? Du musst mindestens 18 Jahre alt sein und einen Wohnsitz in Deutschland oder Österreich haben. Außerdem benötigst du ein gültiges Bankkonto, eine Handynummer und eine ausreichende Bonität. Klarna führt bei jeder Transaktion eine Bonitätsprüfung durch, um deine Kreditwürdigkeit zu überprüfen.

Q3. Welche Nachteile kann die Nutzung von Klarna mit sich bringen? Bei verspäteter Zahlung fallen Mahngebühren und Verzugszinsen an, die sich schnell summieren können. Der Ratenkauf ist mit einem effektiven Jahreszins von etwa 13,6 Prozent relativ teuer. Zudem kann die einfache Nutzung zu übermäßigen Ausgaben verleiten, und Zahlungsausfälle wirken sich negativ auf deine Kreditwürdigkeit aus.

Q4. Was passiert, wenn ich die Zahlungsfrist bei Klarna überschreite? Wenn du die 30-Tage-Frist nicht einhältst, versendet Klarna zunächst eine erste Mahnung per E-Mail und erhebt Mahngebühren. Insgesamt werden drei Mahnungen im Abstand von mindestens 12 Tagen verschickt, wobei die letzte per Post zugestellt wird. Die Mahnkosten und Verzugszinsen werden dir zusätzlich zum Kaufpreis berechnet.

Q5. Bietet Klarna einen Käuferschutz an? Ja, Klarna bietet einen Käuferschutz, der greift, wenn du die Ware nicht erhältst oder wenn der gelieferte Artikel erheblich von der Beschreibung abweicht. Du hast 120 Tage ab Kauf Zeit, einen entsprechenden Anspruch geltend zu machen. Allerdings musst du zunächst den Händler kontaktieren, bevor du dich an Klarna wendest.