Aachen, die westlichste Großstadt Deutschlands mit rund 250.000 Einwohnern, vereint Tradition und Moderne: Die historische Kaiserstadt an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden beherbergt die renommierte RWTH Aachen und zieht damit Tausende Studierende an. Doch gerade in einer Stadt mit hoher Fluktuation, vielen Mietwohnungen und einer großen Zahl junger Menschen stellt sich für viele die Frage: Wie komme ich an einen Internetanschluss, wenn meine Bonität nicht makellos ist? Wer einen negativen Schufa-Eintrag hat, kennt das Problem – klassische Anbieter lehnen ab oder verlangen hohe Kautionen. Für Aachener Bürgerinnen und Bürger mit Bonitätsproblemen gibt es jedoch Lösungen, die einen vollwertigen Internetzugang ohne Schufa-Prüfung ermöglichen.
Schufa & Bonität in Aachen
Ein negativer Schufa-Eintrag kann verschiedene Ursachen haben und betrifft längst nicht nur Menschen in finanziellen Notlagen. In Aachen sind besonders häufig folgende Gruppen betroffen:
- Studierende: Mit über 60.000 Studierenden an RWTH und FH Aachen gehört die Stadt zu den größten Hochschulstandorten Deutschlands. Viele junge Menschen haben noch keine Kredithistorie aufgebaut oder mussten während des Studiums Zahlungen verschieben – etwa bei Handyverträgen oder Versandhäusern. Ein einziger vergessener Mahnbescheid kann bereits zu einem Schufa-Eintrag führen.
- Selbstständige und Freiberufler: Aachen hat eine lebendige Gründerszene, nicht zuletzt durch die Nähe zur Hochschule. Selbstständige haben jedoch oft Schwierigkeiten bei Bonitätsprüfungen, da schwankende Einkommen und Investitionsphasen von Auskunfteien kritisch bewertet werden – selbst wenn das Geschäft grundsätzlich gut läuft.
- Mieter in Übergangssituationen: Wer nach einer Trennung, einem Jobwechsel oder aus anderen Gründen umziehen muss, hat möglicherweise alte Forderungen noch nicht vollständig beglichen. In einer Stadt mit angespanntem Wohnungsmarkt wie Aachen kommen dann schnell mehrere Probleme zusammen.
- Menschen nach Insolvenz: Auch wer eine Privatinsolvenz bereits hinter sich hat, trägt die Einträge noch Jahre mit sich – obwohl die finanzielle Situation längst stabilisiert ist.
Allen gemeinsam ist: Sie benötigen einen funktionierenden Internetanschluss für Arbeit, Studium, Bewerbungen oder einfach die Teilhabe am digitalen Alltag. Die Ablehnung durch Standardanbieter aufgrund der Schufa-Prüfung trifft sie besonders hart, da Internet heute zur Grundversorgung gehört.
Internet-Versorgung in Aachen
Aachen verfügt über eine gut ausgebaute digitale Infrastruktur, was der Stadt und ihrer Bedeutung als Technologie- und Wissenschaftsstandort geschuldet ist. Die Versorgungslage unterscheidet sich jedoch je nach Stadtteil:
Kabelinternet ist in nahezu allen Stadtteilen verfügbar und bietet typischerweise Geschwindigkeiten von 100 bis 500 Mbit/s im Download. Besonders in den dicht besiedelten Gebieten wie der Innenstadt, Burtscheid, Brand oder dem Frankenberger Viertel erreicht das Kabelnetz eine sehr gute Abdeckung. Für die meisten Haushalte stellt Kabelinternet die schnellste verfügbare Option dar.
DSL über Telefonleitung ist flächendeckend verfügbar, erreicht in Aachen aber je nach Entfernung zur Vermittlungsstelle unterschiedliche Geschwindigkeiten. In zentrumsnahen Lagen sind 50 bis 100 Mbit/s über VDSL realistisch, in Randlagen wie Laurensberg, Richterich oder Kornelimünster können es auch nur 16 bis 25 Mbit/s sein. Für Streaming, Videokonferenzen und moderne Arbeitsanforderungen reicht das oft nicht mehr aus.
Glasfaser (FTTH) wird in Aachen sukzessive ausgebaut, ist aber noch nicht flächendeckend verfügbar. Einige Neubaugebiete und ausgewählte Quartiere profitieren bereits von Gigabit-Geschwindigkeiten über Glasfaser bis ins Haus. Der Ausbau schreitet voran, doch viele Bestandsimmobilien sind noch nicht angeschlossen.
Mobilfunk-Internet (LTE/5G) funktioniert in Aachen grundsätzlich gut, vor allem in der Innenstadt und den Hauptverkehrsachsen. Als alleinige Lösung für den Haushalt ist es jedoch aufgrund von Volumenbegrenzungen und schwankender Qualität in Gebäuden nur bedingt geeignet.
Für Aachener Haushalte bedeutet das: Die technischen Voraussetzungen für schnelles Internet sind meist gegeben – die Hürde liegt oft nicht bei der Verfügbarkeit, sondern bei der Vertragsannahme durch die Anbieter.
Unser Bundle für Aachen: DSL ohne Schufa
Genau hier setzt unser Angebot an: Wir vermitteln ein spezielles Internet-Bundle, das bewusst ohne Schufa-Prüfung auskommt und damit auch Menschen mit negativen Einträgen den Zugang zu schnellem Internet ermöglicht. Das Bundle besteht aus zwei Komponenten, die sich gegenseitig ergänzen:
Hauptanschluss: Kabel-Internet mit 300 Mbit/s
Der Kernteil des Pakets ist ein Kabelanschluss mit einer Download-Geschwindigkeit von 300 Mbit/s. Diese Bandbreite reicht problemlos für mehrere Personen im Haushalt, paralleles Streaming in HD oder 4K, Videokonferenzen, Gaming und große Downloads. In Aachen ist das Kabelnetz, wie erwähnt, sehr gut ausgebaut – in den allermeisten Wohnlagen ist dieser Anschluss technisch realisierbar. Der entscheidende Vorteil: Der Vertragspartner verzichtet auf die übliche Bonitätsprüfung. Es gibt keine Ablehnung wegen Schufa-Einträgen, keine Nachfragen zu Ihrer finanziellen Vergangenheit.
Backup: LTE-SIM-Karte mit 7 GB Datenvolumen
Zusätzlich zum Kabelanschluss erhalten Sie eine SIM-Karte mit 7 GB LTE-Datenvolumen pro Monat. Diese dient als Absicherung für Situationen, in denen der Festnetzanschluss kurzzeitig nicht verfügbar ist – etwa bei technischen Störungen, während eines Umzugs oder in den ersten Tagen nach Einzug, bevor der Kabelanschluss geschaltet ist. Die SIM-Karte können Sie in einem mobilen Router, Tablet oder Smartphone nutzen. Für Aachener Pendler, die regelmäßig zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden unterwegs sind, bietet die mobile Komponente zusätzliche Flexibilität.
Wie funktioniert die Bestellung?
Der Bestellprozess ist bewusst einfach gehalten. Sie geben Ihre Adresse in Aachen an, wir prüfen die technische Verfügbarkeit des Kabelanschlusses an Ihrem Wohnort. Ist die Leitung verfügbar, können Sie das Bundle direkt bestellen – ohne dass eine Schufa-Auskunft eingeholt wird. Die Freischaltung erfolgt in der Regel innerhalb von zwei bis drei Wochen, in Bestandsanschlüssen oft schneller. Die monatlichen Kosten sind transparent und liegen im marktüblichen Rahmen – es gibt keine versteckten Zusatzgebühren für die Schufa-freie Abwicklung.
Für wen ist dieses Bundle geeignet?
Das Angebot richtet sich an alle, die in Aachen einen zuverlässigen Internetanschluss benötigen, aber aufgrund ihrer Bonität bei klassischen Anbietern abgelehnt wurden oder eine Ablehnung befürchten. Ob Studierende der RWTH, Berufseinsteiger, Selbstständige, Alleinerziehende oder Menschen in einer finanziellen Neuorientierung – das Bundle bietet eine vollwertige Alternative ohne Diskriminierung aufgrund der Schufa.
Häufige Fragen aus Aachen
Funktioniert das Bundle auch in meinem Aachener Stadtteil?
Das Kabelnetz ist in praktisch allen Stadtteilen Aachens verfügbar – von der Innenstadt über Burtscheid und Brand bis hin zu Laurensberg oder Richterich. Wir prüfen vor Vertragsabschluss die technische Verfügbarkeit an Ihrer konkreten Adresse. In den allermeisten Fällen ist der Anschluss realisierbar. Sollte ausnahmsweise kein Kabelanschluss möglich sein, informieren wir Sie vorab.
Was passiert, wenn ich während der Vertragslaufzeit umziehe?
Umzüge sind in Aachen, besonders unter Studierenden, häufig. Der Kabelanschluss kann in der Regel an die neue Adresse mitgenommen werden, sofern dort ebenfalls Kabelinternet verfügbar ist. Die mobile LTE-SIM funktioniert ohnehin standortunabhängig. Informieren Sie uns frühzeitig über Ihren Umzug, damit wir die Umschaltung koordinieren können.
Wie schnell ist die Leitung wirklich im Alltag?
Die 300 Mbit/s sind als Download-Geschwindigkeit angegeben und werden über Kabel in der Praxis meist gut erreicht – vorausgesetzt, Ihr Router und Ihre Endgeräte unterstützen diese Geschwindigkeit. In Aachens gut ausgebautem Kabelnetz sind Schwankungen minimal. Für typische Anwendungen wie Videostreaming, Homeoffice oder Online-Gaming ist die Leistung mehr als ausreichend. Selbst in WGs mit mehreren Nutzern gleichzeitig gibt es keine Engpässe.
Gibt es eine Mindestvertragslaufzeit?
Ja, wie bei den meisten Internetverträgen gibt es eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Diese ermöglicht die günstigere Preisgestaltung und den Verzicht auf die Schufa-Prüfung. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag monatlich und kann mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Gerade für Menschen, die ihre Bonität wieder aufbauen möchten, ist ein verlässlicher, langfristiger Vertrag oft sogar von Vorteil.