Frankfurt am Main, das pulsierende Finanzzentrum Deutschlands mit rund 760.000 Einwohnern, steht für Dynamik, Internationalität und wirtschaftliche Vielfalt. Doch gerade in einer Metropole, in der Banken und Finanzdienstleister das Stadtbild prägen, kann ein negativer Schufa-Eintrag zur echten Hürde werden – auch beim Abschluss eines Internet-Vertrags. Ob Studierende der Goethe-Universität, Selbstständige im Kreativsektor oder Menschen nach einer wirtschaftlich schwierigen Phase: Viele Frankfurter kennen die frustrierende Situation, wenn der DSL-Antrag wegen fehlender Bonität abgelehnt wird. Dabei ist gerade in einer digital vernetzten Stadt wie Frankfurt ein zuverlässiger Internetzugang unverzichtbar – für Homeoffice, Studium, Bewerbungen oder schlicht die Teilhabe am modernen Leben.
Schufa & Bonität in Frankfurt
In einer Großstadt wie Frankfurt treffen verschiedene Lebensrealitäten aufeinander. Während im Bankenviertel Hochverdiener arbeiten, leben in Stadtteilen wie Gallus, Griesheim oder Fechenheim viele Menschen mit durchschnittlichem oder niedrigem Einkommen. Besonders betroffen von Bonitätsproblemen sind häufig junge Menschen in der Ausbildung, die noch keine Kredithistorie aufgebaut haben, sowie Selbstständige und Freiberufler, deren unregelmäßige Einkünfte von klassischen Scoring-Systemen negativ bewertet werden.
Auch nach Trennungen, Insolvenzen oder längeren Krankheitsphasen können negative Schufa-Einträge entstehen, die Jahre nachwirken. In Frankfurt, wo die Lebenshaltungskosten überdurchschnittlich hoch sind und Mieten zu den teuersten bundesweit gehören, geraten Menschen schneller in finanzielle Engpässe als anderswo. Ein verpasster Handyvertrag, eine unbezahlte Nebenkostenabrechnung oder ein geplatzter Kredit – schon kann die Bonität leiden.
Das Problem: Viele Internet- und Telefonanbieter führen standardmäßig Bonitätsprüfungen durch. Fällt diese negativ aus, wird der Vertrag abgelehnt oder nur gegen hohe Kautionen vergeben. Für Betroffene bedeutet das nicht nur den Verzicht auf schnelles Internet, sondern oft auch soziale Isolation und berufliche Nachteile. Gerade in einer Stadt, in der digitale Vernetzung zum Alltag gehört, ist das eine ernsthafte Einschränkung.
Internet-Versorgung in Frankfurt
Frankfurt verfügt über eine sehr gute digitale Infrastruktur. Als bedeutender Internetknoten Europas – der DE-CIX ist einer der größten weltweit – profitiert die Stadt von einem hervorragend ausgebauten Breitbandnetz. In nahezu allen Stadtteilen sind Kabelanschlüsse verfügbar, die Geschwindigkeiten von 200 bis 500 Mbit/s im Download ermöglichen. Besonders in den innerstädtischen Bezirken sowie in Neubaugebieten sind auch Glasfaseranschlüsse mit Gigabit-Geschwindigkeit keine Seltenheit.
Das klassische DSL über Kupferleitungen ist flächendeckend verfügbar, erreicht allerdings je nach Leitungslänge und Alter der Infrastruktur unterschiedliche Bandbreiten. In zentrumsnahen Lagen sind 100 Mbit/s über VDSL-Vectoring oft möglich, in Randlagen oder älteren Wohngebieten können es auch nur 16 bis 50 Mbit/s sein. Der Kabelanschluss stellt in Frankfurt meist die leistungsstärkste und zugleich preisgünstigste Option dar.
Verschiedene regionale und überregionale Netzbetreiber teilen sich den Frankfurter Markt. Die Kabelinfrastruktur wird von großen Netzbetreibern betrieben, während im DSL-Bereich sowohl der ehemalige Monopolist als auch zahlreiche alternative Anbieter aktiv sind. Für Kundinnen und Kunden mit Bonitätsproblemen bleibt die Auswahl jedoch begrenzt, da die meisten Anbieter auf Schufa-Prüfungen bestehen.
Mobilfunk-basierte Lösungen wie LTE- oder 5G-Homespot-Tarife sind in Frankfurt ebenfalls gut nutzbar. Die Netzabdeckung ist in der gesamten Stadt ausgezeichnet, allerdings sind diese Tarife oft volumengebunden und für intensivere Nutzung wie Streaming oder Videokonferenzen nur bedingt geeignet.
Unser Bundle für Frankfurt: DSL ohne Schufa
Unser spezielles Angebot richtet sich gezielt an Frankfurterinnen und Frankfurter, die aufgrund negativer Schufa-Einträge keinen regulären Internet-Vertrag erhalten. Das Bundle kombiniert zwei Komponenten zu einer vollwertigen Internet-Lösung – ganz ohne Bonitätsprüfung und ohne Kautionszahlung.
Komponente 1: Kabel-Internet mit 300 Mbit/s
Der Hauptbestandteil ist ein leistungsstarker Kabelanschluss mit 300 Mbit/s im Download und 75 Mbit/s im Upload. Diese Geschwindigkeit reicht problemlos für Homeoffice, Streaming in HD oder 4K, Online-Gaming und die gleichzeitige Nutzung durch mehrere Personen im Haushalt. Der Anschluss wird über das vorhandene TV-Kabelnetz realisiert, das in praktisch allen Frankfurter Wohnungen verfügbar ist – egal ob in Sachsenhausen, Bornheim, Bockenheim oder Höchst.
Die Bereitstellung erfolgt ohne Schufa-Abfrage. Statt einer Kreditprüfung wird lediglich die technische Verfügbarkeit geprüft. Sie erhalten einen vollwertigen WLAN-Router zur Miete, den Sie selbst anschließen können. Die Installation ist unkompliziert und in der Regel innerhalb weniger Minuten erledigt.
Komponente 2: Mobile Daten-SIM mit 7 GB LTE
Zusätzlich zum Festnetz-Internet erhalten Sie eine SIM-Karte mit 7 GB LTE-Datenvolumen pro Monat. Diese können Sie in Ihrem Smartphone nutzen – für unterwegs, auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn, im Café oder als Backup, falls der Festnetzanschluss einmal ausfallen sollte. In einer mobilen Stadt wie Frankfurt, wo viele Menschen täglich pendeln oder viel unterwegs sind, ist diese Flexibilität besonders wertvoll.
Das LTE-Netz bietet in Frankfurt exzellente Geschwindigkeiten und Stabilität. Die 7 GB reichen für typische mobile Nutzung wie Messaging, E-Mails, Social Media und Navigation vollkommen aus. Streaming sollte allerdings überwiegend über das Festnetz-WLAN erfolgen.
Preisgestaltung und Vertragsbedingungen
Das Gesamtpaket kostet monatlich einen transparenten Festpreis ohne versteckte Kosten. Es gibt keine Anschlussgebühr und keine Kaution. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate, danach verlängert sich der Vertrag monatlich. Eine vorzeitige Kündigung ist gegen eine Ablösegebühr möglich. Die Abrechnung erfolgt bequem per SEPA-Lastschrift.
Besonders wichtig: Es erfolgt keine Meldung an Auskunfteien. Weder bei Vertragsabschluss noch während der Laufzeit werden Daten an die Schufa oder andere Wirtschaftsauskunfteien übermittelt. Ihr Bonitätsstatus bleibt unberührt.
Häufige Fragen aus Frankfurt
Funktioniert das Bundle auch in Mehrfamilienhäusern in Frankfurt?
Ja, in den allermeisten Fällen. Kabelanschlüsse sind in Frankfurt standardmäßig in Mehrfamilienhäusern vorhanden – oft über die Gemeinschaftsantenne. Prüfen Sie vor Bestellung, ob in Ihrer Wohnung eine Kabeldose vorhanden ist. Falls Sie unsicher sind, können wir vorab eine kostenlose Verfügbarkeitsprüfung durchführen.
Was passiert, wenn ich die monatliche Rate nicht zahlen kann?
Bei Zahlungsverzug erhalten Sie zunächst eine Zahlungserinnerung mit angemessener Frist. Erst nach wiederholtem Verzug und Mahnung kann der Anschluss gesperrt werden. Wir empfehlen bei finanziellen Engpässen frühzeitig Kontakt aufzunehmen – oft lassen sich Ratenzahlungen oder Stundungen vereinbaren. Eine Meldung an Auskunfteien erfolgt grundsätzlich nicht.
Kann ich die Geschwindigkeit später erhöhen?
Grundsätzlich ja. Wenn Sie nach einiger Zeit eine höhere Bandbreite benötigen, können Sie gegen Aufpreis auf 500 Mbit/s upgraden – sofern technisch verfügbar. Auch hier erfolgt keine erneute Bonitätsprüfung, da Sie bereits Bestandskunde sind. Die Umstellung dauert in der Regel nur wenige Werktage.
Ist das Angebot auch für Selbstständige in Frankfurt geeignet?
Absolut. Viele Selbstständige und Freiberufler in Frankfurt nutzen unser Bundle, weil sie entweder keine ausreichende Bonität nachweisen können oder schlicht keine Schufa-Prüfung wünschen. Die 300 Mbit/s reichen für professionelle Anwendungen wie Videokonferenzen, Cloud-Arbeiten oder den Betrieb eines Home-Office vollkommen aus. Eine Rechnung für steuerliche Zwecke erhalten Sie selbstverständlich monatlich.