Eine Sicherheitsleistung – im DSL-Kontext oft "Kaution" genannt – ist eine einmalige Vorauszahlung des Kunden an den Anbieter, mit der dieser sich gegen das Ausfallrisiko absichert. Die Sicherheitsleistung wird bei vertragsgemäßer Erfüllung am Ende der Mindestlaufzeit zurückgezahlt – sofern keine offenen Forderungen bestehen. Die Höhe der Sicherheitsleistung variiert je nach Anbieter und Tarif. Bei der Telekom beträgt sie meist 100 €, bei 1&1 zwischen 100 und 300 €, bei Vodafone teilweise auch in dieser Größenordnung. Die Sicherheitsleistung ist eine echte Alternative für Kunden mit grenzwertiger Bonität, denen ein DSL-Vertrag ansonsten verweigert würde.
Wann wird eine Sicherheitsleistung verlangt?
Eine Sicherheitsleistung wird typischerweise dann verlangt, wenn die Bonitätsprüfung kein eindeutig negatives Ergebnis liefert, aber doch ein erhöhtes Risiko anzeigt. Anstatt den Vertrag direkt abzulehnen, bietet der Anbieter dann die Sicherheitsleistung als Brücke an. Der Kunde überweist den geforderten Betrag – meist innerhalb von 14 Tagen – und der Vertrag wird aktiviert.
Rückerstattung
Die Sicherheitsleistung ist keine Gebühr, sondern ein hinterlegter Betrag. Wenn der Vertrag ordentlich erfüllt wird und keine offenen Forderungen bestehen, wird die Sicherheitsleistung am Ende der Mindestlaufzeit – oder bei Vertragskündigung – zurückerstattet. Das geschieht in der Regel automatisch innerhalb von 4–8 Wochen nach Vertragsende.